Als Lars Klingbeil den Posten als SPD-Generalsekretär übernahm, war die SPD ein Trümmerhaufen. Jetzt will der frühere Rocker mit Saskia Esken den Vorsitz übernehmen. Ein Porträt.

Korrespondenten: Jan Dörner (jdö)

Berlin - Lars Klingbeil ist seit Monaten im Dauereinsatz. Der Generalsekretär der SPD hat den erfolgreichen Wahlkampf seiner Partei organisiert. Nach dem Wahlabend fand der 43-Jährige aber kaum einen Moment der Entspannung, der Parteimanager musste erst Sondierungen und dann Koalitionsgespräche mit FDP und Grünen planen. „Ich würde gerne einmal richtig ausschlafen“, erzählt Klingbeil bei einem Treffen in seinem Büro im Willy-Brandt-Haus. „Das mache ich dann, wenn Olaf Scholz im Bundestag als Kanzler vereidigt wurde.“

Lesen Sie mehr zum Thema

SPD Olaf Scholz