CDU-Landeschef übt Kritik
: Hagel: „Kein Kommunikationspreis“ für Personalkarussell

Der Rücktritt von Jens Spahn als Unionsfraktionschef hat eine größere Personalrochade ausgelöst. Rund lief es dabei nicht, findet der CDU-Landeschef aus dem Südwesten, Manuel Hagel.
Von
dpa
Berlin
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Baden-Württembergs CDU-Chef Hagel kritisiert die Kommunikation zu den Personalwechseln in Bundesregierung und CDU. (Archivbild)

Marijan Murat/dpa
  • Hagel kritisiert die Kommunikation der Personalwechsel in Regierung und CDU als misslungen.
  • Anlass ist die Rochade nach dem Rücktritt von Jens Spahn als Unionsfraktionschef.
  • Zum Umgang mit Patrick Schnieder sagt Hagel: „So wie es sich darstellt, ist es nicht gut.“
  • Er fordert Schwung in die Sommerpause – und mehr Schwung danach.
  • Positiv für ihn: Warken, Frei und Bilger stärken Baden-Württemberg in Spitzenämtern.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Baden-Württembergs CDU-Landeschef Manuel Hagel bemängelt die Art und Weise, wie die Personalwechsel in Regierung und CDU über die Bühne gehen. „Dass man da jetzt keinen Kommunikationspreis gewinnt für die letzten Wochen, das ist ja offenkundig“, sagte Hagel im Sommerinterview von SWR Aktuell.

Mit Blick auf den Umgang mit Noch-Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) sagte der Landesinnenminister: „So wie es sich darstellt, ist es natürlich nicht gut.“ Wichtig sei jetzt, „dass diese Bundesregierung mit Schwung in die Sommerpause geht und mit noch mehr Schwung aus der Sommerpause herauskommt“.

Baden-Württemberg stark vertreten

Aus Sicht von Baden-Württemberg kann Hagel in den Personalwechseln aber auch Positives erkennen. Mit Nina Warken als neuer Kanzleramtschefin, Thorsten Frei als künftigem Unionsfraktionschef und Steffen Bilger (alle CDU) als Nachfolger von Schnieder als Verkehrsminister sei Baden-Württemberg dort stark vertreten.