Trotz Pfefferspray-Vorfall
: Polizei zieht positive Bilanz zum Schäferlauf: „Ein gelungenes Fest“

Der Schäferlauf 2026 in Markgröningen ist beendet. Trotz einer Pfefferspray-Attacke am Samstagabend zieht die Polizei insgesamt ein positives Fazit.
Von
Julia Amrhein
Markgröningen
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Im Umfeld des Schäferlaufs in Markgröningen (Kreis Ludwigsburg) sind 17 Menschen durch Pfefferspray verletzt worden. Die Polizei ermittelt.

Die Polizei ist zufrieden mit dem Ablauf des Schäferlaufs in Markgröningen.

Werner Kuhnle
  • Polizei zieht positive Bilanz zum Schäferlauf – die Veranstaltung verlief weitestgehend friedlich.
  • Samstag sprühte ein Unbekannter Pfefferspray bei einer Party, 18 Personen wurden verletzt.
  • Mehr Körperverletzungsdelikte als im Vorjahr, auch sechs Straftaten gegen Polizisten.
  • Unwetter störte das Programm: Leistungshüten wurde verlegt und später abgebrochen.
  • Sicherheitskonzept erweitert: Zufahrtssperren verbessert, Flugverbotszone und Drohnenabwehr eingeführt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Schäferlauf 2026 ging am Montagabend mit einem Feuerwerk zu Ende. Und obwohl am Samstag ein Unbekannter bei einer Party mit Pfefferspray gesprüht und 18 Personen verletzt hat, war die Veranstaltung aus Sicht der Polizei „ein gelungenes Fest“: Der Schäferlauf sei geordnet und weitestgehend friedlich verlaufen.

Im Vergleich zur Polizeibilanz des Vorjahres war jedoch eine Zunahme der Körperverletzungsdelikte zu verzeichnen. Hierzu zählt auch der Vorfall mit dem versprühten Pfefferspray. Zudem wurden Polizisten in sechs Fällen selbst zum Ziel von Straftaten. „Angriffe auf Einsatzkräfte werden wir nicht tolerieren“, so Hans-Christian Hecker, Leiter des Polizeireviers Vaihingen an der Enz: „Wir werden bei solchen Vorfällen konsequent einschreiten und Straftaten verfolgen.“

Leistungshüten musste abgebrochen werden

Eine besondere Herausforderung waren auch die zunächst wechselhaften Wetterbedingungen. So musste das Leistungshüten am Freitagmorgen aufgrund eines Unwetters erst nach hinten verlegt und später sogar ganz abgebrochen werden.

Das gemeinsam mit der Stadt erarbeitete Sicherheitskonzept sei im Vorfeld erneut überprüft, weiterentwickelt und an die aktuellen Anforderungen angepasst worden. „Insbesondere die Zufahrtssperren und der Überfahrtschutz an den neuralgischen Zufahrten auf das Festgebiet wurden verbessert“, so die Polizei.

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Erstmals wurde das Einsatz- und Kräftekonzept zudem um eine Flugverbotszone und Drohnenabwehr erweitert. Insgesamt konnten vier Drohnen entdeckt werden, drei davon flogen innerhalb der eingerichteten Verbotszone. „Die Erfahrungen beim Schäferlauf zeigen, dass wir auch neuen Gefahrenlagen mit moderner Technik wirksam begegnen“, resümiert Hecker.

Enge Zusammenarbeit zahlt sich aus

Ein wesentlicher Faktor für den erfolgreichen Verlauf des Schäferlaufs 2026 sei die enge und konstruktive Zusammenarbeit der Stadt Markgröningen und der Polizei – sowohl in der intensiven Vorbereitungsphase als auch während der Veranstaltung. Durch die gemeinsame Planung und Umsetzung des Sicherheitskonzepts konnte eine sichere und angenehme Atmosphäre geschaffen werden, „in der die Besucher fröhlich und weitestgehend unbeschwert feiern konnten".