Kostenlose Debatte im Stadtpalais: Enkel wollen's wissen: „Opa, warst du auch ein Nazi?“

Johannes Zillhardt, (links oben im Uhrzeigersinn) Pia Preu, Peter Müller und Yannick Nordwald diskutieren im Stadtpalais über die Bedeutung der Vergangenheit für die Gegenwart.
Ben Gross, privat (3)- Neue Debatte im Stadtpalais: Enkel fragen nach NS-Vergangenheit ihrer Großeltern.
- Termin ist am Dienstag, 10. November, 19 Uhr – Eintritt frei, Anmeldung empfohlen.
- Experten zeigen, wie man in Archiven recherchiert, und ordnen die Bedeutung ein.
- Auf dem Podium: Johannes Zillhardt, Pia Preu, Yannick Nordwald und Peter Müller.
- Anmeldung über www.zeitung-erleben.de/debatte, pro Person sind zwei Plätze buchbar.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Alles schon so lange her und deshalb uninteressant? Oder ist das Wissen über das Verhalten der Großväter und Großmütter in der Zeit des Nationalsozialismus doch von Bedeutung für die Gegenwart? Beim neuen Debattenformat von Stuttgarter Zeitung, dem Stadtmagazin Lift und dem Stadtpalais Stuttgart geht es am Dienstag, 10. November, 19 Uhr um die Frage, warum sich immer mehr Angehörige der Enkelgeneration für die NS-Geschichte ihrer Großelterngeneration interessieren und in der Folge in Datenbanken und Archiven recherchieren.
Unter dem Titel „Enkel wollen's jetzt wissen: Opa, warst du auch ein Nazi?“ diskutiert eine illustre Runde, moderiert von Lisa Welzhofer, Autorin im lokalpolitischen Teil von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten.
- Johannes Zillhardt hat die Vergangenheit seines Großvaters Rudolf Bilfinger, SS-Obersturmbannführer unter den Nazis und nach dem Krieg Richter in Mannheim, recherchiert.
- Die Historikerin Pia Preu begleitet Jugendliche beim Entdecken der Stuttgarter Stadtgeschichte am Lernort Geschichte der Jugendhausgesellschaft. In ihrem eigenen Projekt „Erzählcafe“ entdeckte sie, dass Teile ihrer Familie im Holocaust verfolgt wurden.
- Yannick Nordwald ist stellvertretender Direktor am Stadtpalais. Er promovierte in Empirischer Kulturwissenschaft. Im Stadtmuseum leitet er die Bereiche Ausstellung und Sammlung.
- Peter Müller leitete bis Mitte des Jahres das Staatsarchiv Ludwigsburg. Er hat die Digitalisierung und Öffnung des Archivs für eine breite Nutzerschaft vorangetrieben. Denn Ludwigsburg ist der Ort, an dem viele Spruchkammer- und Entnazifizierungsakten liegen.
Der Eintritt im Stadtpalais ist frei. Ohne Anmeldung ist jedoch nicht sicher, dass der Eintritt garantiert ist. Anmeldungen sind über das Buchungsportal www.zeitung-erleben.de/debatte möglich. Pro Person können zwei Plätze reserviert werden.
