„Volksstimme“
: „Zäsur für Sachsen-Anhalt und für Deutschland“

Die CDU sei geschwächt, und auf Ministerpräsident Sven Schulze könne man nichts mehr geben, heißt es aus der ostdeutschen Presse.
Von
dpa
Magdeburg
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GERMANY-POLITICS-VOTE-STATE-PARLIAMENT: Saxony-Anhalt's State Premier Sven Schulze from the conservative Christian Democratic Union (CDU) party attends the session at the State Parliament in Magdeburg, eastern Germany on October 6, 2026, as the state parliament of Saxony-Anhalt convenes for the first time since the state elections. The AfD on October 6 became Germany's first far-right party to win the post of speaker in a state parliament since World War II, when its candidate was elected in an eastern region. (Photo by Ronny HARTMANN / POOL / AFP)

Wie lang kann Sven Schulze noch im Amt bleiben, wie lange Bundeskanzler Friedrich Merz?

RONNY HARTMANN/afp
  • Volksstimme bewertet den Tag als Zäsur für Sachsen-Anhalt und für Deutschland.
  • Erstmals seit den 1930er Jahren führt ein AfD-Politiker den Landtagspräsidentenposten.
  • Die Abstimmung wirft Fragen zur CDU auf – besonders zur Linie der Fraktion.
  • Ankündigungen von Sven Schulze zur Enthaltung hielten laut Bericht nicht.
  • Die CDU im Landtag gilt als geschwächt und steht vor einer Brandmauerdebatte.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zu den Entwicklungen im Landtag von Sachsen-Anhalt schreibt die Tageszeitung „Volksstimme“ aus Magdeburg:

„Auch wenn die Wahl von Tobias Rausch am Ende keine Überraschung mehr war: Der gestrige Tag ist eine Zäsur für Sachsen-Anhalt – und für Deutschland insgesamt. Erstmals seit den 1930er Jahren hat der Politiker einer als rechtsextrem eingestuften Partei wieder den Posten eines Landtagspräsidenten inne. Die Abstimmung sagt zugleich einiges über die übrigen Fraktionen – allen voran die CDU.

Die Ankündigung von Fraktionschef Sven Schulze, dass sich die CDU bei der Präsidentenwahl enthalten werde, hat offensichtlich nicht gehalten. Schulzes Ankündigung, kein CDUler werde AfD-Mann Ulrich Siegmund zum Ministerpräsident wählen, ist damit so gut wie wertlos. Die CDU im Landtag ist geschwächt wie nie, und nun auch noch mit einer neuen Personal- und Brandmauerdebatte konfrontiert.“