Berlin: Klimaprotest gegen Merz – Projektion auf Bundestagsgebäude

Die Klimaschutzbewegung „Fridays for Future“ hat eine Protestbotschaft projiziert.
Michael Ukas/dpa- Fridays for Future protestiert in Berlin gegen Kanzler Friedrich Merz und sein Fernbleiben.
- Aktivisten projizieren sein Bild auf ein Bundestagsgebäude – Slogans wie „Merzloser Klimagipfel“.
- Merz sagt die Reise zur UN-Klimakonferenz COP31 in Antalya wegen „anderweitiger Verpflichtungen“ ab.
- Regierung nennt keine Details, spricht von „verschiedenen Interessen und Terminlagen“.
- Ab Montag beraten dort fast 200 Staaten über Klimaschutz, erwartet werden Zehntausende Teilnehmer.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Kanzler Friedrich Merz verzichtet wegen „anderweitiger Verpflichtungen“ auf eine Reise zur diesjährigen Weltklimakonferenz COP31 in der Türkei - dagegen haben am Abend Klimaschützer von Fridays for Future im Regierungsviertel protestiert. Die Aktivisten projizierten riesige Bilder des CDU-Chefs auf ein Bundestagsgebäude, mit Botschaften wie „Merzloser Klimagipfel“ und „Wir zeigen Merz, was Zukunft ist“.
„Dass Merz nicht zur Klimakonferenz fährt, zeigt einmal mehr, dass ihm die Zukunft von jungen Menschen komplett egal ist“, hieß es von Friday for Future. „Der Kanzler gibt uns auf, aber wir werden unsere Zukunft niemals aufgeben.“ Die Initiative kündigte für den 13. November weitere Proteste an mehr als 70 Orten deutschlandweit an.
Zehntausende Diplomaten und Lobbyisten erwartet
Luisa Neubauer von der Klimabewegung hatte das Fernbleiben des CDU-Chefs bereits am Vortag einen „absoluten Tabubruch“ genannt, gerade in einem Jahr mit Rekordhitze und zahlreichen anderen Klimakatastrophen in Europa.
Ein Regierungssprecher in Berlin hatte keine genauen Gründe für Merz' Absage genannt und lediglich gesagt, dass es „immer verschiedene Interessen und verschiedene Terminlagen“ gebe.
Auf der UN-Klimakonferenz in Antalya beraten ab Montag zwei Wochen lang fast 200 Staaten darüber, wie die Erderhitzung eingedämmt und armen Staaten geholfen werden kann. Erwartet werden Zehntausende Diplomaten, Medienvertreter und Lobbyisten.
