Nach Vorfall an Flughafen Leipzig/Halle
: Bericht: Dobrindt verdoppelt Anti-Drohnen-Einheiten der Bundespolizei

Alexander Dobrindt will offenbar nach dem Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle die Anti-Drohnen-Einheiten der Bundespolizei verdoppeln.
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red/afp
Berlin
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Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle: ARCHIV - 05.08.2026, Sachsen, Schkeuditz: Alexander Dobrindt (CSU), Bundesinnenminister, spricht bei einer Pressekonferenz in einem Terminal des Flughafens Leipzig/Halle. (zu dpa: «Dobrindt: Neues Zentrum soll zu Drohnensicherheit forschen») Foto: Hendrik Schmidt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Alexander Dobrindt (CSU), Bundesinnenminister, spricht bei einer Pressekonferenz in einem Terminal des Flughafens Leipzig/Halle. (Archivbild=.

Hendrik Schmidt/dpa
  • Bundesinnenminister Alexander Dobrindt verdoppelt die Anti-Drohnen-Einheit der Bundespolizei.
  • Im GDAZ sollen künftig 300 statt 150 Einsatzkräfte für Drohnenabwehr bereitstehen.
  • Das Netz operativer Stützpunkte wächst von vier auf acht Standorte bundesweit.
  • Anlass ist der Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle – eine Sprengladung wurde entschärft.
  • In der Nähe standen mehrere ukrainische Frachtflugzeuge, der Fund geschah im Sicherheitsbereich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Als Reaktion auf den Drohnen-Vorfall am Leipziger Flughafen verdoppelt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) einem Medienbericht zufolge die Anti-Drohnen-Einheit der Bundespolizei. So sollen im Gemeinsamen Drohnenabwehrzentrum (GDAZ) künftig 300 statt 150 Einsatzkräfte für die Drohnenabwehr zur Verfügung stehen, berichtete die „Bild“ am Sonntag unter Verweis auf Regierungskreise. Dobrindt werde eine entsprechende ministerielle Weisung an das Bundespolizeipräsidium erlassen.

Gleichzeitig werde das Netz der operativen Stützpunkte von bisher vier auf acht Standorte bundesweit verdoppelt. Dobrindt reagiere damit auf den Leipziger Drohnen-Vorfall, hieß es.

Am dortigen Flughafen war in der Nacht zum Mittwoch durch einen Mitarbeiter im Sicherheitsbereich des Frachtbetriebs eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt worden. Der an ihr befestigte Sprengsatz wurde von Experten der Bundespolizei entschärft. In ihrer Nähe befanden sich mehrere ukrainische Frachtflugzeuge. Der Flughafen gilt als Umschlagplatz für militärische Hilfslieferungen für die Ukraine.