Nach Zitterpartie bei Kanzlerwahl
: Kanzler Merz reist zuerst nach Paris und Warschau

Jetzt geht es an die Arbeit. Nach der Zitterpartie bei der Kanzlerwahl reist Friedrich Merz erstmal ins Ausland.
Von
red/dpa
Stuttgart
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Merz war am Dienstag erst im zweiten Wahlgang zum Kanzler gewählt worden.

dpa/Kay Nietfeld

Am ersten Tag nach seiner Wahl zum Bundeskanzler reist Friedrich Merz (CDU) am Mittwoch in die beiden Nachbarländer Frankreich und Polen. In Paris wird er mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron unter anderem darüber sprechen, wie Europa nach dem radikalen außenpolitischen Kurswechsel der USA unter Präsident Donald Trump selbstständiger werden kann. 

In Warschau dürfte es mit Ministerpräsident Donald Tusk neben dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine auch um irreguläre Migration gehen. Merz hat eine Verschärfung der Grenzkontrollen und verstärkte Zurückweisungen vom ersten Tag seiner Amtszeit an angekündigt. Für die Umsetzung ist der neue CSU-Innenminister Alexander Dobrindt zuständig. Polen begegnet den Maßnahmen mit Skepsis.

Merz war am Dienstag erst im zweiten Wahlgang zum Kanzler gewählt worden. Am Abend hatte sein Vorgänger Olaf Scholz von der SPD ihm im Kanzleramt die Amtsgeschäfte übergeben.

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