Regierung will Familien stärker entlasten
: Erhöhung beim Kindergeld geplant

Die schwarz-rote Koalition will Familien im Zuge ihrer Steuerreform stärker entlasten. Geplant ist unter anderem eine Erhöhung des Kindergeldes.
Von
Lukas Böhl
Berlin
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Kindergeld

Das Kindergeld soll erhöht werden.

© Andre Bonn – stock.adobe.com

Auch der Kinderfreibetrag soll angehoben werden. Das geht aus dem Reformpaket hervor, auf das sich CDU, CSU und SPD im Koalitionsausschuss verständigt haben.

Die Entlastung soll vor allem kleinen und mittleren Einkommen zugutekommen. Neben Kindergeld und Kinderfreibetrag sollen auch der Grundfreibetrag und der Arbeitnehmerpauschbetrag steigen. Zudem soll die zweite Progressionszone abgeflacht werden. Damit will die Koalition erreichen, dass Familien im Alltag mehr Geld zur Verfügung haben.

Entlastung von bis zu 600 Euro

Nach Angaben der Koalition könnte eine berufstätige Familie mit zwei Kindern und einem zu versteuernden Gesamteinkommen von 60.000 Euro ab 2028 um mehr als 600 Euro im Jahr entlastet werden. Insgesamt soll die Steuerreform ein Entlastungsvolumen von rund zehn Milliarden Euro pro Jahr haben.

Finanziert werden soll das Paket unter anderem über Änderungen bei der Reichensteuer. Sehr hohe Einkommen sollen künftig stärker belastet werden: Ab 250.000 Euro zu versteuerndem Einkommen sollen 45 Prozent fällig werden, ab 280.000 Euro 47 Prozent.

Offen ist noch, wie stark das Kindergeld konkret steigen soll. Die Koalition nennt in ihrem Beschlusspapier zwar die Erhöhung, aber noch keinen genauen Betrag. Auch, ab wann es mehr Kindergeld geben soll, steht noch nicht fest.

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