Tod und Zerstörung am Geburtstag
: Selenskyj: 25 Tote und viele Verletzte durch russische Angriffe

Der ukrainische Präsident zieht eine blutige Bilanz des russischen Großangriffs zu Putins 74. Geburtstag. Dieser werde auch weiter Krieg führen.
Von
Markus Brauer
Kiew
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Krieg kennt keine Pausen und Feste: Auch an Putins 74. Geburtstag gehen die russischen Angriffe auf ukrainische Städte ununterbrochen weiter.

Krieg kennt keine Pausen und Feste: Auch an Putins 74. Geburtstag gehen die russischen Angriffe auf ukrainische Städte ununterbrochen weiter.

Evgeniy Maloletka/AP/dpa
  • Russischer Großangriff fordert laut Selenskyj mindestens 25 Tote und über 100 Verletzte.
  • Unter den Toten sind fünf Kinder – eingesetzt wurden Drohnen, Raketen und Marschflugkörper.
  • Putin feierte seinen 74. Geburtstag – Selenskyj spricht von einem „Geschenk“ der Angriffe.
  • Selenskyj: Sanktionen seien abgeschwächt, Signale zur Aufhebung normalisierten den Krieg.
  • Er warnt, der Krieg liege in Putins Natur und sei eine Probe für weitere Länder.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der in der Nacht begonnene russische Großangriff auf Städte der Ukraine hat nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mindestens 25 Menschenleben gefordert, unter ihnen fünf Kinder. Die Gesamtzahl der Verletzten gab er mit mindestens 100 an. Bei den Angriffen hatte das russische Militär einen Waffenmix von Drohnen, ballistischen Raketen und Marschflugkörpern eingesetzt.

Kremlchef Wladimir Putin, der am Mittwoch seinen 74. Geburtstag feierte, habe sich dies zum Geschenk gemacht: „Die Ermordung von Kindern, die Ermordung von Menschen.“

Seiner Ansicht nach beabsichtige Russland, diesen Kurs beizubehalten. „Putin hat nicht das Gefühl, dass ihm das Probleme bereitet“, erklärte Selenskyj. Die Sanktionen gegen Russland seien in vielerlei Hinsicht abgeschwächt, und die Signale zur Aufhebung der Sanktionen gegen die Oligarchen seien in Wirklichkeit Signale für eine Normalisierung des Krieges. „Putin kann nach wie vor Öl verkaufen und die Lage in Dollar und Euro so berechnen, wie es für ihn nach wie vor vorteilhaft ist.“

Es sei in Putins Interesse, Krieg zu führen. „Krieg ist seine Natur, seine Ideologie“, betonte Selenskyj. „Und das, was in der Ukraine geschieht, ist eine Generalprobe für das, was Russland sich als Möglichkeit vorbehalten will, mit jedem beliebigen Land so zu verfahren, sowohl in Europa als auch darüber hinaus.“ (mit dpa)