TSG Hoffenheim gegen VfB Stuttgart: Ärger über den Schiedsrichter: „Das war ein klarer Elfmeter“

Der Schiedsrichter Sven Jablonski zieht sich den Unmut der Stuttgarter zu, hier ist Grischa Prömel zu sehen.
IMAGO/Philipp Imhof- Hoffenheim schlägt den VfB Stuttgart 2:1 in Sinsheim – Spiel weitgehend ausgeglichen.
- Streitpunkt Elfmeter: Kontakt Kabak gegen Stiller, Schiri pfiff nicht, VAR griff nicht ein.
- VfB-Coach Hoeneß kritisiert fehlende Videoüberprüfung und spricht von klarem Foul.
- TSG-Trainer Ilzer sieht ein 50-50-Spiel und lobt Torwart Oliver Baumann.
- VfB: Mittelstädt bemängelt Chancenverwertung, Wohlgemuth spricht von klarer Elferaktion.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der VfB Stuttgart hat in Sinsheim 1:2 gegen die TSG Hoffenheim verloren. Letztlich hat die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß dabei über weite Strecken gleichwertig agiert, aber eine Szene erregte die Gemüter: Als der Hoffenheimer Ozan Kabak in der 34. Minute gegen Angelo Stiller im Strafraum zu Werke ging – und die Pfeife des Schiedsrichters stumm blieb. Anschließend haben sich die Beteiligten zur Begegnung geäußert.
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Wir wussten, dass es bei den Hoffenheimern eines der schwierigsten Auswärtsspiele sein kann, die du in der Bundesliga aktuell haben kannst. Das hat sich bewahrheitet. Dabei machen wir ein richtig gutes Auswärtsspiel. Uns ist es aber nicht gelungen, die Momente, die wir zweifellos hatten, für uns zu nutzen. Wir wundern uns auch darüber, dass die Szene mit Angelo Stiller im Strafraum nicht auf Video angeschaut wurde. Der VAR hatte die Möglichkeit dazu. Der Schiedsrichter Sven Jablonski hat gemeint, dass er es nicht gesehen hat – aber da gibt es ja noch jemanden im Keller. Wir können das Ganze nicht nachvollziehen. Es gab einen klaren Kontakt am Knie. Das war ein Foulspiel.“
TSG-Coach Christian Ilzer: „Es war ein 50-50-Spiel, beide Teams hätten als Sieger vom Platz gehen können. Wir hatten im VfB einen sehr starken Gegner, der uns bis ans Limit gefordert hat. Wir haben auch einen starken Oliver Baumann im Tor gebraucht.“
VfB-Spieler Maximilian Mittelstädt: „Das Ergebnis ist natürlich enttäuschend. Wir hatten uns viel vorgenommen und hatten auch zahlreiche Chancen, um das Spiel in unsere Richtung zu lenken. Die nicht optimale Chancenverwertung zieht sich bei uns gerade durch. Nach dem Ausgleich waren wir drauf und dran nachzulegen, aber dann kassieren wir wieder ein unnötiges Gegentor. Jetzt müssen wir nach vorne blicken, um gegen Borussia Dortmund die Punkte bei uns zu behalten.“
VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Es ist eine klare Elfmeteraktion im Strafraum der Hoffenheimer. Angelo Stiller wird klar am Knie getroffen. Ich habe mich ein bisschen gewundert, dass sich der VAR in einer Situation meldet, bei der Szene von Stiller nicht. Bei der Handspielsituation in unserem Strafraum war nichts zu interpretieren – und in dieser Situation, in der er nicht eingreifen muss, meldet sich der VAR. Deshalb haben wir aber nicht das Spiel verloren.“
