Kundgebung für Demokratie und Vielfalt in Ludwigsburg
: „Anschläge nicht instrumentalisieren“

Von einigen Demonstrationsteilnehmern wurden die CDU und Friedrich Merz klar in die Nähe der AfD gerückt. Von den Rednern auf der Bühne gab es inhaltlich nicht viel Neues.
Von
Sabine Armbruster
Ludwigsburg
Jetzt in der App anhören
  • Die Kundgebung war nicht so gut besucht wie erwartet.

    avanti/Ralf Poller
  • Die Zahl der Kundgebungsteilnehmer war geringer als erwartet.

    Avanti/Ralf Poller
  • Auf dem Rathaushof taten sich etliche Lücken auf.

    Sabine Armbruster
  • Die Aufschriften der Pappschilder waren mitunter deftig.

    Avanti/Ralf Poller
  • Viele bunte Fahnen waren zu sehen.

    Avanti/Ralf Poller/Avanti/Ralf Poller
  • Slogans in allen Farben und Formen.

    Avanti/Ralf Poller
  • Friedrich Merz kam bei einigen Demonstranten nicht gut weg.

    Avanti/Ralf Poller
  • Weitere Impressionen der Demo.

    Avanti/Ralf Poller
  • Weitere Impressionen der Demo.

    Avanti/Ralf Poller
  • Weitere Impressionen der Demo.

    Avanti/Ralf Poller
  • Weitere Impressionen der Demo.

    Avanti/Ralf Poller
  • Sprengkraft für die CDU?

    Sabine Armbruster
1 / 12

Rund 500 Teilnehmer waren zur Kundgebung für Demokratie und Vielfalt auf dem Ludwigsburger Rathausplatz angemeldet, gekommen ist nach Schätzungen der Polizei aber nur etwa gut die Hälfte. Der unangenehm kalte Wind mag einige abgehalten haben, aber auch die Tatsache, dass es im Landkreis und auch in Ludwigsburg selbst schon mehrere Veranstaltungen dieser Art gegeben hat.

Die Gesellschaft nicht spalten

So kam denn auch von den Rednern auf der Bühne inhaltlich nicht viel Neues. Die Grünen-Landtagsabgeordnete Silke Gericke, die zu der Kundgebung aufgerufen hatte, bezeichnete die Anschläge der jüngsten Vergangenheit als tragisch, man dürfe sie aber nicht instrumentalisieren, die Gesellschaft dürfe nicht gespalten werden. Stefan Jeuk vom Integrationsrat der Stadt sagte, zentrale Errungenschaften unseres Landes würden derzeit in Frage gestellt.

Einige Teilnehmer der Kundgebung setzten auf Schildern den CDU-Chef Friedrich Merz offen mit Björn Höcke von der AfD gleich oder wiesen auf die Sprengkraft der AfD für die CDU hin. Ein Kind trug ein Schild mit der Aufschrift „Mit Alice gibt es kein Wunderland.“ Verschiedene Fahnen wurden ebenfalls geschwenkt.

StZ Kreis Ludwigsburg
Montag - Samstag um 7.00 Uhr
Alles Wichtige aus Ludwigsburg und dem Kreis im kompakten Überblick: Von Montag bis Samstag schicken wir Ihnen unseren Newsletter mit den fünf beliebtesten Themen unserer Leserinnen und Leser in Ihr E-Mail-Postfach. So bleiben Sie immer auf dem Laufenden.