ARD-„Deutschlandtrend“: AfD baut Vorsprung zur Union aus

Die AfD baut laut aktuellem ARD-„Deutschlandtrend“ ihren Vorsprung zur Union weiter aus (Symbolfoto).
Sebastian Gollnow/dpa- AfD liegt im ARD-„Deutschlandtrend“ vor der Union und baut den Vorsprung aus.
- CDU/CSU kommt auf 21 Prozent, ein Punkt weniger als Anfang Juli.
- AfD gewinnt einen Punkt und erreicht 28 Prozent – SPD 12, Grüne 15, Linke 11, FDP 4.
- 27 Prozent befürworten Zusammenarbeit mit der AfD, 37 Prozent lehnen sie grundsätzlich ab.
- Infratest dimap befragte 1.297 Wahlberechtigte; Fehlertoleranz liegt bei zwei bis drei Punkten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die AfD baut laut aktuellem ARD-„Deutschlandtrend“ ihren Vorsprung zur Union weiter aus. In der Umfrage von Infratest dimap liegt die CDU/CSU bei 21 Prozent – das ist ein Prozentpunkt weniger als Anfang Juli. Die AfD gewinnt einen Prozentpunkt dazu, sie käme damit auf 28 Prozent, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. SPD (12 Prozent), die Grünen (15 Prozent), die Linke (11 Prozent) und die FDP (4 Prozent) bleiben gegenüber dem Vormonat unverändert.
Was den Umgang mit der AfD anbelangt, sprechen sich der Umfrage zufolge 27 Prozent der Befragten dafür aus, eine Zusammenarbeit mit der Partei zu suchen – dies sind jedoch vor allem AfD-Anhänger. 32 Prozent plädieren dafür, über eine Zusammenarbeit von Fall zu Fall zu entscheiden. 37 Prozent würden eine Zusammenarbeit grundsätzlich ausschließen.
Wie zuverlässig Wahlumfragen sind
Für den „Deutschlandtrend“ befragte Infratest dimap 1.297 Wahlberechtigte ab 18 Jahren von Montag bis Mittwoch dieser Woche. Die Umfrage ist den Angaben zufolge repräsentativ. Das Institut gibt die Fehlertoleranz mit zwei bis drei Prozentpunkten an.
Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf etwaige Wahlausgänge.
