Die neue Bundesregierung reformiert das Bürgergeld. Wie viel Geld steht Empfängerinnen und Empfängern der neuen Grundsicherung künftig zu?
Das Bürgergeld wird 2026 durch die neue Grundsicherung für Arbeitssuchende ersetzt. Hat das Auswirkungen auf die Leistungshöhe?
Bürgergeld-Reform: „Neue Grundsicherung“ ab 2026
Die Ampelregierung löste Hartz IV in seiner früheren Form im Januar 2023 durch das Bürgergeld ab. Nach den Plänen von CDU/CSU und der SPD wird das Bürgergeld künftig zu einer neuen Grundsicherung für Arbeitssuchende umgebaut. Geplant ist ein stärkerer Fokus auf die Vermittlung in Arbeit und eine Verschärfung der Sanktionen bei Pflichtverletzungen. Konkret bedeutet das unter anderem: Ein verpasster Ersttermin soll mit einer 30-Prozent-Kürzung nach erneutem Nichterscheinen belegt werden. Wiederholtes Fernbleiben könne den Plänen zufolge zur vollständigen Streichung führen. Härtefälle seien ausgenommen.
Höhe der Grundsicherung 2026: Wie viel Geld bekommt man pro Monat?
Erhöhungen der Leistungen des Bürgergeldes sind seit mehreren Jahren abgekoppelt von einzelnen politischen Entscheidungen und richteten sich nach der Entwicklung der Inflation und den Löhnen. Diesen festgelegten Mechanismus hatte der Deutsche Bundestag mit den Stimmen von CDU, CSU, FDP, SPD und Grünen 2022 beschlossen.