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Die Aufregung war groß, als vor wenigen Monaten die Ruhestätte von Lothar Späth verlegt wurde. Es ging um die Kosten. Nun agierte die Stadt pietätvoller.
Viele Fraktionen im Gemeinderat begrüßen die Wende der CDU beim Thema Stuttgart-Sign, fordern aber auch Korrekturen bei wirklichen Großprojekten. Die Grünen geben OB Nopper einen Korb.
Bei der Bürgerversammlung preist die Evangelische Landeskirche Immobilien an, die Einwohnerschaft zeigt sich empfänglich. Die Stadt aber muss sparen.
Das Pläne für die Ausweichspielstätte der Stuttgarter Oper werden radikal zusammengestrichen. So soll die bisher nicht bekannt gegebene extreme Kostensteigerung gekappt werden.
Bei den Haushaltsberatungen Ende 2025 hatte die Fraktion eine Idee durchgeboxt, die in der Stadtgesellschaft in Summe wenig Beifall fand.
Die AfD im Stuttgarter Gemeinderat ging mit fünf Räten gestärkt aus der Kommunalwahl 2024 hervor. Inzwischen zeigen sich starke Auflösungserscheinungen.
Vor sechs Jahren hat die Stadt ein uraltes Haus gekauft. Die Sanierung wird extrem aufwendig. CDU, FDP, Freie Wähler, AfD und Werteunion lehnen sie ab.
Der Abschluss 2025 ist so schlecht wie nie, 2026 wird kaum besser. Die Personalkosten sind 2025 um elf Prozent gestiegen, während die Gewerbesteuer einbrach.
Die Landeshauptstadt steht vor einer gewaltigen Finanzierungsaufgabe. OB Frank Nopper ist auf der Suche nach Einsparpotenzial.
Moderne Büros stehen beim Radikalumbau in der City an erster Stelle. Die Frage ist, wie viel Platz für die Kultur bleibt - und was das kostet.
Die Stadtverwaltung will rasch den Abriss besiegeln und ein 500-Millionen-Projekt umsetzen. Doch einige Fraktionen sehen zu viele offene Fragen.
Auf der Suche nach einem Investor nennt die Stadtverwaltung neue Daten. Eine halbe Milliarde Baukosten gilt inzwischen als sicher.
Viele Projekte in Stuttgart wurden Ende 2025 eilig geschoben, nun könnten einige von der Warteliste zurückkehren. Dabei geht es um 181 Millionen Euro.
Der Abfallwirtschaftsbetrieb der Landeshauptstadt wird in den nächsten Jahren bis zu 1,2 Millionen Euro ausgeben, um Containerstandorte sauber zu halten.
Mit wenig eigenem Geld will die Landeshauptstadt einen Bauherrn und Betreiber für die neue Veranstaltungsarena im Neckarpark einwerben.
Die Landeshauptstadt plant bis 2030 mit einer nicht zulässigen Verschuldung. Das Regierungspräsidium warnt und mahnt „Generationengerechtigkeit“ an.
Die Bemühungen der Landeshauptstadt um schwarze Zahlen entwickeln manch exotische Blüte. Diese dürfte zu Frust bei den Beschäftigen führen.
Eigentlich hätte nach der Kommunalwahl 2024 die AfD ein Vorschlagsrecht für den Posten. Doch das zog sie nicht.
Viele städtische Amtsstuben sind veraltet, die Gebäude marode. Mit dem Kaufhof-Areal wagt die Verwaltung den Befreiungsschlag - samt Kulturnutzung.
Die Alternative für Deutschland (AfD) hat bei der vergangenen Kommunalwahl zugelegt. Laut Gemeindeordnung soll sie daher nun einen Bürgermeister stellen.
Das Regierungspräsidium genehmigt den Doppelhaushalt 2026/2027 der Landeshauptstadt trotz Rekordverschuldung. Die Prüfer verknüpfen dies aber mit einer eindeutigen Warnung.
Der Stuttgarter Gemeinderat hat höhere Einnahmen verfügt, Zuschüsse für Bierfeste sind wegen der Haushaltsmisere nicht angesagt.
Die größte deutsche Landesbank verpasst dem Haushalt der Landeshauptstadt eine Finanzspritze. 2027 könnte sie deutlich größer ausfallen als geplant.
Zum 100. Geburtstag der Weissenhofsiedlung auf dem Killesberg startet 2027 die Internationale Bauausstellung (IBA). Nicht alle Bewohner sind begeistert.
Bürger klagen über Schäden durch invasive Arten, aber soll man deshalb gleich zum letzten Mittel greifen? Das Linksbündnis kündigt für diesen Fall eine Klage an.
Keine Stadt hat 2025 mehr Geld verloren als Stuttgart, sagt die Stadtkämmerei. Die CDU will von der Verwaltung einen regelmäßigen Rapport.
Die Landeshauptstadt kann weiter auf Einnahmen eines Sportsponsors bauen. Die Rate für das Namensrecht steigt nach 22 Jahren erstmals an.
Bis zu 500 Stellen sollen bis Ende 2028 in der Stuttgarter Stadtverwaltung wegfallen – ohne Kündigungen. Ob das zur Konsolidierung ausreicht, ist unklar.
Im nächsten Haushalt sollen weitere 400 Millionen Euro gestrichen werden. Eine Fraktion denkt auch an höhere Einnahmen von Autofahrern.
Der Steuerzahlerbund rät, beim Opernkomplex „die Notbremse zu ziehen“. Ende April sollen abgespeckte Pläne für das Interimsgebäude gezeigt werden.
Der Bundesrat hat Ausnahmen zum Lärmschutz während der WM gebilligt, das ist vor allem für Gaststätten, die draußen übertragen wollen, wichtig.
Bisher zahlen Landeshauptstadt und Land für die Spielstätte je zur Hälfte – allein in diesem Jahr zusammen 111,4 Millionen Euro. Wie lange kann die Stadt das noch?
Ludwigsburg muss sein Forum am Schlosspark sanieren und erhofft sich Finanzhilfe vom Land, wenn dort zeitweise die Stuttgarter Oper einzieht. Die Hürden dafür sind zu hoch.
Im Stuttgarter Stadtbezirk Weilimdorf entsteht eine große Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge. Die Frage ist: Wie kann die Lea gut geplant und betrieben werden?
Der Druck wächst, bis 2031 soll die Landeshauptstadt 700 Millionen Euro einsparen. Damit stehen nicht mehr nur weitere freiwillige Leistungen zur Debatte.
Die Landeshauptstadt lebt weit über ihre Verhältnisse. Im nächsten Doppeletat ist auch Personalabbau kein Tabu mehr. Die Stadt nennt zu den geplanten Einschnitten Zahlen.
Auf den Fildern und in der Innenstadt ist die Öko-Partei ungefährdet, im Norden aber muss sie lange, im Osten kurz zittern.
Der Verein Haus für Film und Medien e.V. soll beim Betriebskonzept des Filmhauses mitsprechen. Hilft der Verein, Finanzlücken zu stopfen?
Bereits jetzt sinken die Zahlen der geflüchteten Menschen in Stuttgart. Das hat auch Folgen für die Unterkünfte und Hotels, die die Stadt für sie bereitstellen muss.
In der Wohnungsbau-Tochter der Stadt knirschte es an der Unternehmensspitze. Eine Personalie kommt für das auf Zuschüsse angewiesene Unternehmen teuer.
In den Neubau des Hauses für Film und Medien fließen 115 Millionen Euro. Wie es bespielt werden soll, ist offen. Ein Betriebskonzept fehlt. Nun soll am Betrieb gespart werden.
Dem Kulturprojekt in der Landeshauptstadt fehlten entscheidende Stimmen. Nun scheint die Investition gesichert. Die Auswirkungen von Kürzungen für den Betrieb sind unklar.
Drei Fraktionen im Gemeinderat legen sich für den teuren Neubau noch nicht fest. „Eine Landeshauptstadt muss solche Projekte machen“, sagt der Kulturbürgermeister.
In der Landeshauptstadt werden rund 368.000 Wahlbenachrichtigungen versendet. Im Rathaus ist am Montag bereits ein Wahllokal eingerichtet.