Nach seiner Roten Karte bei der 1:6-Pleite gegen München fühlt sich Vedad Ibisevic ungerecht behandelt. Sein Vorwurf: Jérôme Boateng hat provoziert.

München - Nach seiner Roten Karte bei der 1:6-Pleite gegen den FC Bayern München hat sich VfB Stuttgarts Stürmer Vedad Ibisevic uneinsichtig gezeigt. „Es war ein harter Zweikampf“, meinte der Torjäger des schwäbischen Fußball-Bundesligisten am Sonntagabend zu der hitzigen Situation mit Bayern-Verteidiger Jérôme Boateng. „Danach hat er mich verbal und mit einer Bewegung provoziert. Es sah doof aus, aber meiner Meinung nach, wäre eine Gelbe Karte für beide in Ordnung gewesen“, sagte Ibisevic. „Es war keine Absicht. Ich finde, dass ich keine Grenze überschritten habe.“

Der mit Gelb bestrafte Boateng meinte zu der Szene, dass Ibisevic nach dem Zweikampf seine Nase mit dem Kopf leicht berührt habe. „Der negative Nebeneffekt ist, dass ein Spieler fehlt, den wir brauchen“, sagte VfB-Sportdirektor Fredi Bobic. Ibisevic hatte sich in München in der 74. Minute zu einem Kopfstoß hinreißen lassen.

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