18 000 Menschen in Paris Proteste gegen strengere Corona-Regeln in Frankreich

In Paris gingen allein 18.000 Menschen auf die Straße. Foto: AFP/GEOFFROY VAN DER HASSELT
In Paris gingen allein 18.000 Menschen auf die Straße. Foto: AFP/GEOFFROY VAN DER HASSELT

In Frankreich sind mehr als hunderttausend Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die verschärften Corona-Regeln im Land zu demonstrieren.

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Paris - In Frankreich haben mehr als hunderttausend Menschen gegen die von Präsident Emmanuel Macron angekündigte Verschärfung der Corona-Regeln demonstriert. Nach Angaben des Innenministeriums gingen landesweit knapp 114 000 Menschen bei mehr als 130 Protesten auf die Straße. In der Hauptstadt Paris waren es demnach etwa 18 000 Demonstrierende.

Kampf gegen vierte Welle

Zu Beginn der Woche hatte Macron angesichts eines Anstiegs der Corona-Zahlen strengere Hygienemaßnahmen angekündigt. So soll in Kürze deutlich häufiger ein Test-, Impf- oder Genesungsnachweis vorgezeigt werden müssen. Schon ab Mittwoch ist dies etwa für Kino- und Theaterbesuche der Fall, ab August soll dies auch für Fernzüge, Restaurants und Bars gelten. Außerdem wurde eine Impfpflicht für Gesundheitspersonal verkündet.

Das Land kämpft momentan gegen eine vierte Corona-Welle. Die Delta-Variante macht mittlerweile fast alle Fälle aus. Die Zahl der Neuansteckungen pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb einer Woche lag zuletzt bei rund 50. In einigen Gebieten wie dem Département Pyrénées-Orientales an der Grenze zu Spanien lag der Wert noch deutlich höher.




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