A81 bei Freiberg am Neckar Sieben Autos krachen ineinander

Von red 

Zwei Auffahrunfälle, sieben darin verwickelte und fünf abgeschleppte Autos, vier Verletzte – ein Unfall bei Freiberg am Neckar stürzt den Berufsverkehr auf der A81 ins Chaos.

Insgesamt sieben Autos waren am Mittwoch auf der A81 bei Freiberg am Neckar in Auffahrunfälle verwickelt. Foto: SDMG 9 Bilder
Insgesamt sieben Autos waren am Mittwoch auf der A81 bei Freiberg am Neckar in Auffahrunfälle verwickelt. Foto: SDMG

Freiberg am Neckar - Auf der Autobahn 81 bei Freiberg am Neckar (Kreis Ludwigsburg) haben sich am Mittwochvormittag gleich zwei folgenschwere Auffahrunfälle ereignet.

Wie die Polizei mitteilt, war ein 34-jähriger VW-Fahrer gemeinsam mit zwei 35 und 44 Jahre alten Mitfahrern gegen 7.40 Uhr von Heilbronn kommend auf der linken Spur in Richtung Stuttgart unterwegs und übersah zwischen den Anschlussstellen Pleidelsheim und Ludwigsburg-Nord vermutlich aus Unachtsamkeit einen vor ihm stehenden Škoda, dessen 31-jähriger Fahrer verkehrsbedingt anhalten musste. Der VW krachte in den Škoda und beide Mitfahrer im VW wurden leicht verletzt. Die beiden Autos, an denen ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro entstand, mussten daraufhin abgeschleppt werden.

65.000 Euro Schaden nach Folgeunfall

Wegen des vorangegangenen Unfalls mussten insgesamt fünf Autos auf dem linken Fahrstreifen hinter der Unfallstelle anhalten. Ein nachfolgender, 57-jähriger Mercedes-Fahrer erkannte die Situation vermutlich zu spät und streifte trotz eines eingeleiteten Ausweichmanövers den vor ihm stehenden VW eines 50-Jährigen. Anschließend prallte der Mercedes auf den Ford einer 44-Jährigen, welcher noch auf den BMW eines 28-Jährigen geschoben wurde. Der BMW stieß in der Folge noch gegen den Seat eines 30-Jährigen. Durch die Zusammenstöße wurden die 44- und der 28-Jährige leicht verletzt. Die Frau wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 65.000 Euro.

Insgesamt fünf Autos abgeschleppt

Der Mercedes, der Ford und der BMW wurden abgeschleppt. Während der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge mussten zwei der insgesamt drei Fahrstreifen bis etwa 10.15 Uhr gesperrt werden. Ein Stau von mehreren Kilometern Länge war die Folge.

Glück im Unglück hatte ein Verkehrsteilnehmer, der sich zum Unfallzeitpunkt zwischen den beiden Auffahrunfällen befand, unversehrt blieb und mit dem Schrecken davon kam.