Abschied der Comic-Zeichnerin Dankeschön, auf Wiedersehen

Von juw 

Nach dreizehn Jahren verabschiedet sich jetzt die Zeichnerin Naomi Fearn mit ihren beliebten Zuckerfisch-Strips von der Stuttgarter Zeitung.

Die Leser der Stuttgarter Zeitung lernten die Comic-Figur Nomi kennen und lieben. Foto:  
Die Leser der Stuttgarter Zeitung lernten die Comic-Figur Nomi kennen und lieben. Foto:  

Stuttgart - Alles fing an am 27. Dezember des Jahres 2000. Auf den Kulturseiten der Stuttgarter Zeitung tauchte plötzlich eine junge Frau auf. Beziehungsweise nicht sie, sondern ihr gezeichnetes Alter ego. Aus Naomi wurde die Figur Nomi, die uns gemeinsam mit ihrem Hasen durch die Tage zwischen den Jahren führte. Zahlreiche Leser reagierten begeistert, und so fand Naomi Fearn schon wenige Monate später allwöchentlich – zunächst freitags, dann donnerstags – ihren Platz in der Stuttgarter Zeitung.

Aus dem einen Hasen sind zwei geworden, aus einigen Monaten nunmehr über dreizehn Jahre, aus der 1976 in Stuttgart geborenen Studentin der hiesigen Kunstakademie mittlerweise eine in Berlin lebende Zeichnerin, die auf zahlreiche bereits veröffentlichte eigene Comicbände und von ihr gestaltete Bücher zurückblickt.

Naomi Fearn Foto: Lux Revolver
Wir sagen – um mit Bugs Bunny, einem anderen berühmten Hasen zu sprechen – Dankeschön und auf Wiedersehen. Und schauen nach vorne. Am angestammten Platz des Zuckerfisch-Strips finden Sie künftig auch weiterhin viel Farbe und Pinselstrich. Im wöchentlichen Wechsel weisen wir dort künftig in zwei neuen Rubriken zum einen auf sehenswerte Ausstellungen in Baden-Württemberg hin – und bieten zum zweiten in der Kolumne „Sprechblasen“ Kritiken, Porträts und Interviews zum gezeichneten Erzählen, zu Comics und Graphic Novels.

Unsere Empfehlung für Sie