Absturz der Trump-Aktie Trumps Handel mit Illusionen
Die Einzigen, die von der Trump-Aktie in jedem Fall profitieren, sind der Ex-Präsident und seine Günstlinge, kommentiert Washington-Korrespondent Thomas Spang.
Die Einzigen, die von der Trump-Aktie in jedem Fall profitieren, sind der Ex-Präsident und seine Günstlinge, kommentiert Washington-Korrespondent Thomas Spang.
Donald Trump macht mit Trump Media, was er am besten kann: Er handelt mit Illusionen. Ein lukratives Geschäft, das ihm in seiner Karriere viel Geld eingebracht hat. Statt Wolkenkratzer zu bauen, ließ er sich vor seinem Wechsel in die Politik dafür bezahlen, seinen Namen in goldenen Lettern an den Gebäuden anzubringen. Er händigte wertlose Abschlüsse seiner privaten „Trump-Universität“ aus, schrieb Millionen für seine nicht so wohltätige Stiftung bei der Steuer ab und verhökerte von Steaks über Champagner bis T-Shirts alles Mögliche unter seinem Namen.
Trump Media und die DJT-Aktie reihen sich nahtlos in das Ramsch-Sortiment ein. Bei der Anhängerschaft findet der klamme Ex-Präsident nur allzu willige Käufer.
Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 1500 auf dem Höhepunkt gibt es für die DJT-Aktie realistisch gesehen nur einen Weg. Und der führt steil nach unten. Die Einzigen, die von dem Wertpapier in jedem Fall profitieren, sind Trump und seine Günstlinge. Dass der Namensgeber der Aktie selbst praktisch kein Geld investiert hat und sein Unternehmen nichts Greifbares produziert, spricht für sich.