Affenhaus in Stuttgarter Wilhelma Erste Sanierung nach nur zwei Jahren

Von SIR/dpa 

Im Gorillagehege des neuen Affenhauses der Wilhelma stehen schon wieder Bauarbeiter an. Der Boden muss saniert werden. Silberrücken Kibo und seine Gruppe halten sich derweil in der Außenanlage auf. Das Wetter scheint zumindest auf der Seite der Gorillas - Regen ist vorerst nicht in Sicht.

Für die Sanierung des Bodens im neuen Menschenaffenhaus muss erst einmal der Rindermulch abtransportiert werden. Die Gorillas sind derweil draußen untergebracht. Foto: Wilhelma Stuttgart 2 Bilder
Für die Sanierung des Bodens im neuen Menschenaffenhaus muss erst einmal der Rindermulch abtransportiert werden. Die Gorillas sind derweil draußen untergebracht. Foto: Wilhelma Stuttgart

Stuttgart - Im Stuttgarter Menschenaffenhaus bei den Gorillas muss seit Montag schon der Bodenbeschichtung erneuert werden. Silberrücken Kibo und seine Sippe bleiben vorübergehend in der Außenanlage, wie der Zoo mitteilte. Bei schlechtem Wetter stehe den zwölf Gorillas aber auch noch ein zweiter Innenraum zu Verfügung.

Die Bauarbeiten hätten nichts mit dem großen Problem des 22 Millionen Euro teuren Menschenaffenhauses zu tun: der defekten Lüftungsanlage, die sogar für den Erkältungstod von zwei kleinen Bonobos verantwortlich gemacht wird. Diesbezüglich liefen die Beratungen unter Hochdruck, so ein Sprecher. Vermutlich verzichte man in Zukunft auf eine automatische Steuerung der Lüftung.

Zur Frage der Kosten beider Baustellen äußerte sich der Zoo am Montag nicht. Das Land müsse nun klären, wer die Sanierungsarbeiten am 2013 eröffneten Gebäude am Ende zu zahlen haben, hieß es.

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