100 Jahre Agatha-Christie-Krimis Ein Mordmotiv hat doch jeder

Für so eine Serienmörderin findet auch Hoheit ein Lächeln: Queen Elizabeth II. mit Agatha Christie (re.) 1974 bei der Filmpremiere von „Mord im Orientexpress“. Foto: imago/Mary Evans
Für so eine Serienmörderin findet auch Hoheit ein Lächeln: Queen Elizabeth II. mit Agatha Christie (re.) 1974 bei der Filmpremiere von „Mord im Orientexpress“. Foto: imago/Mary Evans

Vor 100 Jahren, im Oktober 1920, erschien Agatha Christies erster Roman: „Das fehlende Glied in der Kette“. Nun gibt es das Buch, in dem bereits der Meisterdetektiv Hercule Poirot ermittelt, in neuer Übersetzung. Wer einen Mord im Landhaus zu schätzen weiß, findet hier einen echten Klassiker.

Kultur: Thomas Klingenmaier (tkl)
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Stuttgart - Leser, die ausufernd komplexe Buchwelten und die entsprechende Sprachartistik mögen, machen mit den Werken des amerikanischen Südstaatenautors William Faulkner nichts falsch. Und doch gibt es in Faulkners mythisch vernebeltem Erzählkosmos eine Insel der Klarheit und Logik, den Wirkkreis des Staatsanwalts Gavin Stevens, von dem etwa der Erzählungsband „Der Springer greift an“ handelt. Stevens löst knifflige Kriminalfälle. In diesen Geschichten erholte sich Faulkner von sich selbst – und gab einer Liebhaberei Auslauf. Der Literaturnobelpreisträger las nämlich am laufenden Meter Krimis, die Rätselspiele britischer Schule. Am liebsten die Whodunits Agatha Christies.

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