Andreas Kümmert "Nicht in der Verfassung, die Wahl anzunehmen"

Andreas Kümmert bedankt sich bei den Fans und verzichtete auf den Sieg. Foto: dpa
Andreas Kümmert bedankt sich bei den Fans und verzichtete auf den Sieg. Foto: dpa

Nach seinem Sieg beim ESC-Vorentscheid hat sich Andreas Kümmert kurz zu seinen Motiven, die Wahl nicht anzunehmen, geäußert. Hier seine Reaktion.

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Berlin - Nach dem Eklat beim deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest (ESC) hat sich Finalistin Ann Sophie vor den ursprünglichen Gewinner Andreas Kümmert gestellt. „Er sollte sich keine Vorwürfe machen, nur weil er sich selbst treugeblieben ist“, sagte die Musikerin der Deutschen Presse-Agentur. „Ich finde, man sollte es ihm nicht übelnehmen.“

Kümmert, der am Donnerstagabend vom Publikum zum Sieger bestimmt wurde, schlug am Ende der ARD-Show „Unser Song für Österreich“ die Teilnahme am ESC-Finale aus. "Ich möchte kurz was dazu sagen: Ich bin überwältigt von Euch allen, von Deutschland. Dafür, dass Ihr meine Musik toll findet, mich unterstützt habt. Es ist momentan so: Ich bin nicht wirklich in der Verfassung, diese Wahl anzunehmen, und muss deshalb - Ich geb' meinen Titel an Ann Sophie", sagte der 28-Jährige.

Damit wird die Zweitplatzierte Ann Sophie Deutschland am 23. Mai in Wien vertreten. „Er ist ein Wahnsinnssänger und ich schätze ihn sehr. Es wäre schrecklich gewesen, wenn er sich dazu gezwungen hätte, einfach weiterzumachen“, sagte die 24-jährige Hamburgerin über den „Voice-of-Germany“-Gewinner.

Sie selbst singt jetzt beim Finale in der österreichischen Hauptstadt ihren souligen Popsong „Black Smoke“."




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