Arbeitsplatz Profifußball Jobs hängen am sportlichen Erfolg

Profi Jens Lehmann bei der Arbeit. Foto: Baumann
Profi Jens Lehmann bei der Arbeit. Foto: Baumann

Die schönste Nebensache der Welt ist zugleich ein gewaltiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Die schönste Nebensache der Welt ist zugleich ein gewaltiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber. Rund 110 000 Arbeitsplätze hat der deutsche Profifußball und besteht damit aus weit mehr Beschäftigten als einer kleinen Gruppe besser verdienender Fußballspieler. Der VfB Stuttgart hat etwa 500 Mitarbeiter, einen hohen Akademikeranteil und sogar einen eigenen Ausbildungsberuf.

Geschafft! Der VfB Stuttgart spielt in der kommenden Saison international. Der sechste Tabellenplatz in der Fußball-Bundesliga reichte den Rot-Weißen für die Teilnahme an der Europa League. Die bringt Geld und sichert die Arbeitsplätze der Beschäftigten. Zum Jahresende 2009 hatte der VfB 210 feste Mitarbeiter, das waren zehn mehr als im Jahr zuvor. "Tendenz: weiter steigend", so Stefan Heim, Mitglied im Führungsstab beim VfB und zuständig für Personalthemen.

Der größte Teil der Mitarbeiter ist im Kerngeschäft des Vereins tätig, etwa 100 Mitarbeiter sind im Bereich Fußball beschäftigt: Spieler, Trainer, medizinisches Personal. 25 arbeiten in der Verwaltung, 15 im Ticketverkauf, zehn sind für das Catering zuständig und jeweils fünf für Presse und die Sportanlagen. Neben den festen Mitarbeitern hat der Verein rund 300 Aushilfskräfte, beispielsweise als Betreuer im Jugendbereich oder an den Kassen bei Heimspielen. Zudem sind 50 feste Mitarbeiter in ausgelagerten Tochtergesellschaften des Vereins, wie dem Marketing, im Sport-Shop und in einer Praxis zur Rehabilitation, die jedermann nutzen kann, tätig.

Unsere Empfehlung für Sie