ARD Dagmar Berghoff kritisiert Bezahlung von „Tagesschau“-Sprechern

Bekanntes Gesicht aus dem Fernsehen: Die frühere „Tagesschau“-Sprecherin Dagmar Berghoff . Foto: dpa/Axel Heimken
Bekanntes Gesicht aus dem Fernsehen: Die frühere „Tagesschau“-Sprecherin Dagmar Berghoff . Foto: dpa/Axel Heimken

Dagmar Berghoff war die erste Sprecherin der Hauptnachrichtensendung im Ersten. Heute übt sie Kritik an der Bezahlung von „Tagesschau“-Sprechern.

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Berlin - Die frühere „Tagesschau“-Sprecherin Dagmar Berghoff hat die Bezahlung der Sprecher in der ARD kritisiert. „RTL und Sat.1 zahlen natürlich viel mehr als die ARD - das ist gar kein Vergleich“, sagte die 78-Jährige den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Mittwoch. „Wenn man überlegt, dass man für eine 20-Uhr-Ausgabe 257,35 Euro bekommt, ist das schon wenig Geld.“ 

Berghoff war die erste Sprecherin der Hauptnachrichtensendung im Ersten. „Als ich meine erste ‚Tagesschau’ machte an dem 16. Juni vor 45 Jahren war noch ein zweiter ‚Tagesschau’-Kollege mit im Studio“, sagte sie den Zeitungen. Sie habe erst später den Grund dafür erfahren: Der Mann sei dort gewesen, „um einzuspringen, falls ich als erste Frau der ‚Tagesschau’ zusammenbrechen sollte oder nicht weiterreden könnte - das ist heute unvorstellbar.“




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