Aufwand für Altkanzlerin Was uns Merkels Schönheit kostet
Der Altkanzlerin Angela Merkel wurden im vergangenen Jahr einiges an Geld aus der Bundeskasse für Make-up und Frisuren überwiesen.
Der Altkanzlerin Angela Merkel wurden im vergangenen Jahr einiges an Geld aus der Bundeskasse für Make-up und Frisuren überwiesen.
Das „Deutsche Handwerksblatt“ berichtet, Frauen würden bei einem Friseurbesuch im Schnitt 68 Euro ausgeben. Nach dieser Rechnung könnte die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) 450-mal im Jahr auf Kosten der Steuerzahler zum Friseur gehen – und auch noch Trinkgeld geben, für das wir alle aufkommen.
Aus der Bundeskasse wurden der Altkanzlerin 2023 nämlich 31 630,39 Euro „für die Inanspruchnahme einer freiberuflichen Assistentin für Make-up und Frisur“ überwiesen. Das geht aus einer regierungsamtlichen Auskunft auf eine Parlamentarische Anfrage hervor. Merkels immense Friseurrechnung verbirgt sich hinter dem Haushaltsposten 0412 42709. Da werden die Sachausgaben für frühere Regierungschefs verbucht.
Merkel bezieht zudem laut „Tagesschau“-Recherchen monatliche Altersbezüge von 15 000 Euro und beschäftigt auf Staatskosten neun Mitarbeiter, die bis zu 10 000 Euro im Monat verdienen. Ihr Vorgänger Konrad Adenauer, der erste Bundeskanzler, musste nach der Pensionierung mit einem einzigen Referenten auskommen.
Der Aufwand für Merkels Make-up und Frisur ist auch deshalb erstaunlich, da sie nach eigenen Angaben nur 15 öffentliche Termine zu bewältigen hatte, darunter der Besuch der Sternsinger in ihrem Büro und sechs Veranstaltungen, bei denen sie selbst einen Preis verliehen bekam.
Visagistinnen und Friseure sind ansonsten vor allem im Auswärtigen Amt gefragt. Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat im vergangenen Jahr bei 138 Gelegenheiten solche Dienste in Anspruch genommen. Ihre Kollegin, die Innenministerin Nancy Faeser (SPD), reichte hingegen nur 18 Rechnungen für Make-up und Frisur ein. Der Bundeskanzler ließ bei 57 Anlässen sein Aussehen optimieren.