Ausbildung bei der Stadt Stuttgart Im ehemaligen Impfzentrum gute Wünsche eingeimpft

OB Nopper freut sich auf die neuen Auszubildenden bei der Stadt. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski
OB Nopper freut sich auf die neuen Auszubildenden bei der Stadt. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

OB Frank Nopper begrüßt mehr als 320 junge Leute in der Liederhalle, die eine Ausbildung bei der Stadtverwaltung angefangen haben. Und die bekommen auch auf den ersten Blick ungewöhnliche Tipps beim Start ins Berufsleben.

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Stuttgart - Dieser Slogan gilt seit Kurzem neu für mehr als 320 meist junge Frauen und Männer: „Stuttgart von Beruf“. Sie alle haben vor wenigen Tagen bei der Landeshauptstadt eine Ausbildung oder ein Studium begonnen. Mit einer Willkommensveranstaltung wurden sie am Mittwoch „in aller Form und in allen Ehren“, wie Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) es bezeichnete, offiziell begrüßt.

Im Hegelsaal der Liederhalle, wo zuletzt Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden sind, bekamen die in großer Zahl anwesenden neuen Azubis nun ganz andere Dinge eingeimpft: gute Wünsche, Tipps und Ratschläge, um deren Start ins Berufsleben bestmöglich gelingen zu lassen. „Gehen Sie mit Optimismus, Tatendrang und Innovationskraft ans Werk. Dann gehört Ihnen die Zukunft“, rief der OB den Neulingen zu, die aus rund 5500 eingegangenen Bewerbungen ausgewählt worden sind. Mit dieser „jugendlichen Frische, die wir brauchen“, so Nopper, könne man „unsere Stadt gemeinsam voranbringen“.

760 Auszubildende bei der Stadt

Der Chef der Stadtverwaltung mit mehr als 15 000 Beschäftigten hob hervor, dass die Stadt eine der größten Ausbildungsstätten in Stuttgart sei. „Wir bieten 760 Ausbildungsplätze in 40 Berufen“, betonte Nopper die vielfältigen Möglichkeiten, sich beruflich zu verwirklichen. Vom Busfahrer, über Erzieher bis hin zum Winzer - die Bereiche Verwaltung, Technik, Natur, Umwelt, Soziales, Kinder, Jugend und Gesundheit eröffnen eine große Bandbreite. „Und so vielgestaltig wie diese Möglichkeiten wird auch Ihre Ausbildung sein“, versprach der Oberbürgermeister. Die heutige Ausbildung sei, so eine launige Erinnerung Noppers, gewiss besser als zu seiner Lehrlingszeit als Bankkaufmann, wo er von seinem Vorgesetzten als „Stift, der gleich am ersten Tag alles wissen will“ bezeichnet wurde.

Wo geht’s zur perfekten Mittagspause?

Die Veranstaltung diente auch dazu, die besten Absolventen des Ausbildungsjahrgangs 2020/21 auszuzeichnen. Fünf Frauen und sechs Männer bekamen aus den Händen von Nopper eine Urkunde. Manche der Geehrten blieben gleich auf der Bühne, um den neuen Azubis praktische Ratschläge zu geben. „Bringt eure Hobbys mit in die Ausbildung ein“, fand eine, dass dies „eine gute Form der Selbstverwirklichung“ sei. „Macht alles mit Lust und Laune“, riet ein anderer. Auch wer nur etwas zur „perfekten Gestaltung der Mittagspause“ erfahren wollte, bekam auch dafür einen guten Tipp.




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