Auszeichnung für StZ-Redakteurin Christine Keck erhält den Willi-Bleicher-Preis

Von fu 

In eigener Sache: Die StZ-Redakteurin Christine Keck wurde für ihre Sozialreportage über eine Filialleiterin bei Schlecker von der IG Metall Baden-Württemberg ausgezeichnet.

StZ-Redakteurin Christine Keck. Foto: Achim Zweygarth
StZ-Redakteurin Christine Keck. Foto: Achim Zweygarth

Stuttgart - Für ihre Sozialreportage über eine Filialleiterin bei Schlecker hat die StZ-Redakteurin Christine Keck den Willi-Bleicher-Preis der IG Metall Baden-Württemberg erhalten. Der Bezirksleiter der IG Metall, Jörg Hofmann, würdigte die Reportage, erschienen auf der Seite Drei der Stuttgarter Zeitung, als besonders gelungenen und engagierten Beitrag über die Arbeitswelt in Baden-Württemberg. Neben Keck wurde der Autor Hermann G. Abmayr für einen Essay in der Wochenzeitung „Kontext“ ausgezeichnet. Die SWR-Fernsehjournalisten Jürgen Rose und Claus Hanischdörfer erhielten einen Preis für ihre Fernsehreportage, Heike Scherbel für einen TV-Nachrichtenbeitrag. Beide Filme behandeln den Niedriglohnsektor. Die Preise sind mit je 1500 Euro dotiert. Für ihre Reportage „Mit 57 zum Glück gezwungen“ hat Christine Keck über mehrere Wochen hinweg eine Filialleiterin von Schlecker in Dettenhausen begleitet – vom letzten Tag im Laden über die frustrierenden Besuche beim Arbeitsamt bis hin zu einem hoffnungsvollen Neubeginn in einem anderen Tante-Emma-Laden. Die Jury lobte den Artikel mit den Worten: „Es ist eine sehr persönlich gehaltene Einschätzung, eine sehr subjektive Perspektive, die die Autorin für ihre Geschichte wählt – und genau das macht die Geschichte so stark, so bilderreich, so nachvollziehbar.“

 

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