Baden-Württemberg Autofahrerin fährt auf Bundesstraße rückwärts - sieben Verletzte

Die Polizei bezifferte den Schaden mit etwa 40 000 Euro. Foto: dpa/Patrick Seeger
Die Polizei bezifferte den Schaden mit etwa 40 000 Euro. Foto: dpa/Patrick Seeger

Auf einer Bundesstraße rückwärts fahren? Eine fatale Idee. Im Kreis Biberach hat das eine Autofahrerin getan – sieben Menschen erleiden bei dem folgenden Unfall Verletzungen.

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Hochdorf - Eine Autofahrerin ist auf der Bundesstraße 30 im Kreis Biberach rückwärts gefahren und hat einen Unfall mit sieben Verletzten verursacht. Wie die Polizei mitteilte, hatte die 42-Jährige am Mittwoch die Abzweigung nach Hochdorf-Appendorf verpasst. Daher sei sie auf der dreispurigen Straße rückwärts zurückgefahren.

Ein Autofahrer hinter ihr habe die Gefahr erkannt und gebremst. Allerdings habe der Fahrer des ihm folgenden Kastenwagens nicht rechtzeitig bremsen können und sei auf den abgebremsten Wagen aufgefahren. Das Auto wurde auf die Gegenspur gegen einen weiteren Wagen geschleudert, wie die Polizei mitteilte. Der Kastenwagen habe zudem das Auto der 42 Jahre alten Fahrerin gerammt, die wie auch ihre beiden Kinder dadurch verletzt wurde. In den anderen drei Fahrzeugen wurden insgesamt vier Personen schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte.

Der Rettungsdienst kümmerte sich um die Verletzten und brachte sie in Kliniken. Die Polizei bezifferte den Schaden mit etwa 40 000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergung musste die B30 stundenlang vollständig gesperrt werden.

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