Banken und Sparkassen schließen Zweigstellen Filialsterben stellt Ältere vor Probleme

Banken und Sparkassen dünnen ihr Filialnetz aus. Hier das Hinweisschild für einen Geldautomaten, den eine Sparkasse und eine Volksbank gemeinsam betreiben. Foto: picture alliance / Wolf Dewitz/d
Banken und Sparkassen dünnen ihr Filialnetz aus. Hier das Hinweisschild für einen Geldautomaten, den eine Sparkasse und eine Volksbank gemeinsam betreiben. Foto: picture alliance / Wolf Dewitz/d

Die Zahl der Filialen bei Banken und Sparkassen geht weiter zurück. Viele Senioren tun sich mit Online-Banking aber schwer. Welche Lösungen sich anbieten.

Korrespondenten: Barbara Schäder (bsa)
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Frankfurt - Die Zahl der Sparkassen-Filialen bundesweit ist 2020 um 470 auf 12 187 gesunken. Allein in Baden-Württemberg wurden 126 mit Mitarbeitern besetzte Zweigstellen geschlossen, wobei gut 100 davon durch Selbstbedienungsfilialen ersetzt wurden. Bei den Genossenschaftsbanken im Land sank die Zahl der Zweigstellen von 2340 auf 2215, rund ein Drittel davon sind SB-Filialen. Sparkassen-Präsident Helmut Schleweis begründete die Entwicklung auf seiner Bilanzpressekonferenz am Mittwoch mit der wachsenden Beliebtheit des Online-Bankings: „Der Kunde sucht Bequemlichkeit, er geht nicht mehr für jedes Geschäft zu seiner Sparkasse.“

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