Basketball: MTV Stuttgart Ausstieg des zweitbesten Schützen
Für die Mannschaften des MTV Stuttgart beginnt in der zweiten Liga der Frauen und der Regionalliga Südwest der Männer die zweite Saisonphase. Ein Blick auf Personal und Ziele.
Für die Mannschaften des MTV Stuttgart beginnt in der zweiten Liga der Frauen und der Regionalliga Südwest der Männer die zweite Saisonphase. Ein Blick auf Personal und Ziele.
Vor drei Wochen haben sich die Zweitliga-Basketballerinnen des MTV Stuttgart mit einem 92:77-Heimsieg gegen die Dillingen Diamonds sportlich aus dem alten Jahr verabschiedet. Damit gelang gleichzeitig der Sprung auf den achten Platz der Tabelle, der letztlich die erneute Teilnahme an den Aufstiegs-Play-offs und das vorzeitige Ende aller Abstiegsängste bedeuten würde. Nun aber gilt es jene Position erst einmal zu festigen. An diesem Sonntag (16.30 Uhr) beginnt für die Mannschaft des Trainers Cyril Da Silva in der Staffel die Rückrunde, und deren Auftaktprogramm hat es in sich.
Los geht es mit einem Heimspiel in der Sporthalle West gegen den Dritten des Klassements, den USC Heidelberg, der zuletzt sieben Spiele in Folge gewonnen hat. Und sechs Tage später stellt sich an selber Stätte der Vierte Rhein-Main-Baskets vor. „Wenn wir nach der Hauptrunde auf einem Play-off-Rang stehen, ist unser Saisonziel erreicht“, sagt Enrico Laue, der sportliche Leiter der MTV-Frauen, in dessen Mannschaft es nur eine personelle Veränderung gibt: Die erst im Sommer in die Landeshauptstadt gekommene Portugiesin Kelly da Moura Semedo geht zurück in die Schweiz. Von seinen bisherigen zehn Saisonspielen hat Laues Team vier gewonnen und sechs verloren. Die Anfang Dezember wegen des Wintereinbruchs ausgefallene Partie beim Spitzenreiter TSV Wasserburg wird am 11. Februar nachgeholt.
Bei den männlichen Vereinskollegen steht derweil am Sonntag (14 Uhr, ebenfalls Sporthalle West) das letzte Hinrundenspiel in der Regionalliga Südwest auf dem Programm. Sie empfangen die KIT Karlsruhe College Wizards, die nach ihrem Abstieg vergangenes Jahr auf dem Weg zurück in die Pro B sind – die Badener führen die Tabelle an. „Die werden mit dem TV Langen den Meister unter sich ausmachen, wobei ich Langen noch ein bisschen stärker einschätze“, sagt der Stuttgarter Trainer Anestis Fesatidis. Sein eigenes Team ist mit bislang acht Siegen und fünf Niederlagen Fünfter, bei einer weniger ausgetragenen Begegnung vier Zähler hinter Rang drei. „Dort wollen wir noch hin. Unser Saisonziel, ein Platz im vorderen Drittel, wäre aber auch mit der Bestätigung unseres aktuellen Platzes erreicht“, sagt Fesaditis.
Dass die MTV-Männer den Dritten TSG Reutlingen noch einholen wollen, hat inzwischen einen zusätzlichen Grund: Simion Habtemichael, mit im Schnitt 11,7 Punkten pro Spiel zweitbester Schütze der Stuttgarter, ist in der kurzen Winterpause zum Rivalen von der Achalm gewechselt. Personellen Handlungsbedarf sieht Fesatidis dennoch nicht. „Eine externe Verstärkung brauchen wir deshalb nicht. Wir werden das intern mit unseren zahlreichen talentierten Nachwuchsspielern auffangen“, kündigt er an.