Bergzeitrennen in Untertürkheim Im Eiltempo zur Egelseer Heide

Von sebhttps://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-untertuerkheim-ein-hauch-von-tour-de-france.14bbc7bb-ec7c-4bf1-8716-8ac04cf49504.html?reduced=truehttps://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.meisterschaften-und-deutschlandtour-stuttgart-und-region-setzen-auf-radsport.d28e746c-939b-4467-9fb0-da60144c509f.html 

160 Radfahrer nehmen bei Premiere des „Württemberg-Königs“ teil

Kräftezehrender Anstieg. Stuttgarts erstes Bergzeitfahren war aus Sicht der Veranstalter ein Erfolg. Die Resonanz der Teilnehmer sei sehr positiv gewesen. Foto: Andreas Rosar
Kräftezehrender Anstieg. Stuttgarts erstes Bergzeitfahren war aus Sicht der Veranstalter ein Erfolg. Die Resonanz der Teilnehmer sei sehr positiv gewesen. Foto: Andreas Rosar

Untertürkheim - Während bei der Tour de France die Radprofis die Pyrenäen-Gipfel erklommen, kämpften Freizeitsportler am Sonntag um den Titel des Württemberg-Königs. 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen am Vormittag bei dem von der Radabteilung des TB Untertürkheim erstmals veranstalteten Bergzeitfahren an den Start. 147 Höhenmeter mit einer durchschnittlichen Steigung von acht Prozent hatten die Radfahrer zu überwinden. Vom TBU-Vereinsgelände führte die Rennstrecke auf der Württembergstraße durch Rotenberg zum Ziel auf der Egelseer Heide. Der Sieger, Simon Betz vom Motor- und Radsport-Club Ottenbach, benötigte dafür 4:49 Minuten. „Die mit Abstand beste Zeit“, sagt Christian Achenbach, Sprecher der TBU-Radsportabteilung. Damit ist der Amateurfahrer 17 Sekunden schneller gewesen als der Zweitplatzierte Christian Kohler, der nicht für einen Verein an den Start gegangen ist. Die schnellste Teilnehmerin war Karoline Scheel. Die „Württemberg-Königin“ benötigte für den Aufstieg vom Vereinsgelände nach Rotenberg sechs Minuten und 43 Sekunden. Insgesamt waren bei dem Rennen 21 Radfahrerinnen in den Altersklassen Juniorinnen, Frauen und Seniorinnen vertreten.

Achenbach war mit der „gelungenen Premiere“ zufrieden. Glücklicherweise habe es keine Stürze gegeben. „Die Rettungskräfte hatten einen ruhigen Vormittag. Darüber hinaus war das Echo der Radfahrer sehr positiv, auch die Zuschauer haben gut mitgemacht.“ Dementsprechend wolle man die Veranstaltung nächstes Jahr wiederholen.

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