Bestattungen im Münsinger Friedwald Förster im Totenwald

Martin Schuh an einem Grab.  Üppige Blumengestecke, Kränze, Laternen, Engelsfiguren – all das sucht man im Friedwald  vergeblich. Der Ort soll seinen natürlichen Zustand behalten. Foto: Lothar Dörfer
Martin Schuh an einem Grab. Üppige Blumengestecke, Kränze, Laternen, Engelsfiguren – all das sucht man im Friedwald vergeblich. Der Ort soll seinen natürlichen Zustand behalten. Foto: Lothar Dörfer

Martin Schuh kümmert sich um Bäume – und um Gräber. Sein Revier ist der Friedwald bei Münsingen. Ein Job, der einen nicht kalt lässt.

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Münsingen - Die Birke, deren Geschichte den Förster berührt hat, steht etwas versteckt in einem lichten Waldstück. Martin Schuh folgt einem verschlungenen Trampelpfad. Sein 64 Hektar großes Revier kennt er so gut, er würde die Stelle wohl mit verbundenen Augen finden. Es ist ein stürmischer Tag, ab und zu blickt Schuh prüfend zu den im Wind tanzenden Wipfeln auf. Vor einem unscheinbaren Bäumchen bleibt er stehen. Dem Frühling war bisher nicht zu trauen, daher schmücken erst wenige zarte Blätter den schmalen weißen Stamm.

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