Betriebsunfall am Stuttgarter Hafen Drei Männer atmen giftiges Chlorgas ein

Am Stuttgarter Hafen (Symbolbild) Foto: Lichtgut/Julian Rettig/Lichtgut/Julian Rettig
Am Stuttgarter Hafen (Symbolbild) Foto: Lichtgut/Julian Rettig/Lichtgut/Julian Rettig

Drei Hafenmitarbeiter kontrollieren einen leeren Container. Aus diesem dringt Chlorgas aus. Die Feuerwehr rückt aus, ein Mann muss ins Krankenhaus.

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Stuttgart - Weil aus einem Container am Mittwochnachmittag Chlorgas ausgetreten war, ist der Bereich um den Stuttgarter Hafen „weiträumig abgesperrt“ worden. Zuvor hatten drei Mitarbeiter den nach Chlor riechenden Container geöffnet, wie die Polizei mitteilte.

„In dem Container war zuvor ein Granulat auf Chlorbasis zur Desinfektion von Schwimmbädern transportiert worden“, hieß es. Demnach blieben beim Entladen wohl Reste der Substanz im Container - und setzten Gas durch eindringendes Wasser frei. Das Chlorgas wurde beim Öffnen des Containers von den drei Mitarbeitern eingeatmet.

Feuerwehr kommt mit Großaufgebot

Die Unglücksstelle wurde daraufhin für etwa 90 Minuten abgesperrt; die drei Personen sowie der Container wurden von der Feuerwehr, die mit einem Großaufgebot zum Hafen kam, dekontaminiert. Einer der Männer wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Sperrung des Bereichs um den Ostkai wurde gegen 17.30 Uhr wieder aufgehoben. Die Feuerwehr war mit 70, der Rettungsdienst mit zehn Einsatzkräften vor Ort. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Wasserschutzpolizei Stuttgart.




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