Betrug um Coronavirus Arbeitsagentur warnt vor gefälschter Mail zu Kurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeld könne nur über eine Anzeige zum Arbeitsausfall durch den Arbeitgeber erfolgen. Foto: picture alliance/dpa/Sonja Wurtscheid
Kurzarbeitergeld könne nur über eine Anzeige zum Arbeitsausfall durch den Arbeitgeber erfolgen. Foto: picture alliance/dpa/Sonja Wurtscheid

Die Bundesagentur für Arbeit warnt vor einer betrügerischen Mail, die mit vermeintlichem Kurzarbeitergeld lockt. Die Absender wollen an persönliche Kundendaten gelangen.

Digital Unit : Sascha Maier (sma)

Stuttgart - Aktuell erhalten Arbeitgeber und Unternehmen laut der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Stuttgart bundesweit unseriöse Mails, die unter der Mailadresse kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de versandt werden. In der Mail werden Arbeitgeber demnach unter anderem aufgefordert, konkrete Angaben zur Person, zum Unternehmen und zu den Beschäftigten zu machen, um Kurzarbeitergeld zu erhalten.

Im Absender sei keine Telefonnummer für Rückfragen angegeben. Arbeitgeber sollen auf keinen Fall auf die Mail antworten, sondern diese umgehend löschen, heißt es von der BA.

Die Bundesagentur für Arbeit sei nicht Absender dieser Mail. Sie fordere Arbeitgeber auch nicht per Mail auf, Kurzarbeitergeld zu beantragen. Informationen zur Beantragung von Kurzarbeitergeld erhielten Betriebe telefonisch.

Kurzarbeitergeld könne nur über eine Anzeige zum Arbeitsausfall durch den Arbeitgeber erfolgen, schreibt die BA weiter. Arbeitgeber könnten Kurzarbeitergeld telefonisch oder online anzeigen. Der Vordruck zur Anzeige und alle Informationen zum Kurzarbeitergeld sei auf der Internetseite der Bundesagentur zu finden.




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