InterviewBietigheim-Bissingens Oberbürgermeister Jürgen Kessing Frauenhandball-Bundesligist SG BBM Bietigheim ist Meister

Sport: Joachim Klumpp (ump)
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Mit dem 24. Sieg im 24. Bundesligaspiel haben die Handballerinnen der SG BBM die deutsche Meisterschaft in Leverkusen perfekt gemacht. Das von Sportdirektor Gerit Winnen und Trainer Martin Albertsen zusammengestellte Team ist mit Weltklassespielerinnen gespickt. Dazu gehören deutsche Asse wie Kim Naidzinavicius, Nina und Susann Müller oder die niederländischen Nationalspielerinnen Tess Wester, Maura Visser, Angela Malestein und Martine Smeets. Dem dänischen Coach ist es gelungen, aus dieser Ansammlung von Einzelkönnerinnen eine Einheit zu formen, die eine Saison nahe der Perfektion spielt.

Die finanziellen Voraussetzungen (geschätzter Etat 2,3 Millionen Euro) dafür hat vor allem einer geschaffen: Eberhard Bezner, der Seniorchef von Hauptsponsor Olymp. „Es ist ein Glücksfall, wenn ein Mäzen wie Eberhard Bezner Herzblut und Geld in eine Randsportart wie den Frauenhandball steckt und es nicht für andere Dinge ausgibt“, sagt der frühere Bietigheimer Coach und Ex-Bundestrainer Dago Leukefeld. In dieser Saison ist sogar noch das Triple möglich. Die SG-Ladys stehen im EHF-Pokal-Finale (Hinspiel gegen Russlands Meister Rotov-Don an diesem Sonntag um 17 Uhr in der Ludwigsburger MHP-Arena) und im DHB-Pokal-Final-Four (27./28. Mai in der Bietigheimer Egetrans-Arena). Das Schöne daran: Es gibt Steigerungsmöglichkeiten. Nächstes Jahr wartet die Champions League. Die auch zu gewinnen wäre so etwas wie die Vollendung von Bezners Lebenswerk.

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