Ausgefallene Namenswahl Warum Manuel Hagels Sohn Bileam heißt
Vor kurzem ist CDU-Landeschef Hagel wieder Vater geworden. Sein dritter Sohn trägt einen seltenen Namen: Bileam. Nun erläutert er, wie seine Frau und er darauf kamen.
Vor kurzem ist CDU-Landeschef Hagel wieder Vater geworden. Sein dritter Sohn trägt einen seltenen Namen: Bileam. Nun erläutert er, wie seine Frau und er darauf kamen.
Seine Familie hält Manuel Hagel (35) eigentlich konsequent aus der Öffentlichkeit heraus. Ob Ehefrau oder Söhne, Eltern oder Bruder: Der neue CDU-Landeschef schirmt sie vor Medien und Publikum ab. Für Homestorys ist er nicht zu haben. Nur ab und an erwähnt er in Reden, was er von den Großeltern gelernt hat.
Um den Jahreswechsel ist Hagel nun zum dritten Mal Vater geworden – und hat eine kleine Ausnahme gemacht. In den sozialen Medien postete er ein Foto, das das Köpfchen des Kleinen in seinen Händen zeigt, und verriet dazu dessen ausgefallenen Namen: Bileam. Seither bekamen die Eltern via Facebook oder Instagram nicht nur hundertfach Glückwünsche zur Geburt, sondern auch manchen Kommentar zu ihrer Namenswahl. Das Spektrum reichte von „ganz toll“ bis zur erstaunten Frage, was denn das für ein Name sei und ob er für das Kind nicht zur Bürde werden könne.
Womöglich, wurde gemutmaßt, habe sich der Katholik Hagel bewusst für einen biblischen Namen entschieden? Im Alten Testament ist Bileam ein Prophet, der sich ganz von Gott leiten lässt. Die beiden älteren Söhne des Ehingers tragen ebenfalls Namen mit christlichem Bezug, aber nicht so seltene: Der eine heißt nach einem Gefährten des Apostels Paulus, der andere wie mehrere Päpste. Publik werden sollen sie nicht. Nun verriet Hagel, was ihn und seine Frau Franziska wirklich bewogen habe. Vor der Geburt hätten sie „in den Namen unserer Vorfahren geblättert“ und einige Optionen entdeckt, „die uns wirklich gut gefallen haben“. Daraus habe sich letztlich eine Dreierauswahl ergeben. Die finale Entscheidung habe sich seine Frau vorbehalten mit den Worten: „Ich schau unser Baby nach der Geburt an, und dann weiß ich, welcher Name es sein soll.“ Genau so, sagt Hagel, „haben wir das dann auch gemacht“.