Bodenbeläge aus Bietigheim Die Wurzeln liegen in Norddeutschland

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Geschichte Im Jahre 1926 entstanden durch den Zusammenschluss der drei Linoleumfabriken Hansa, Schlüssel und Anker in Delmenhorst bei Bremen die Deutschen Linoleumwerke (DLW). 1938 wird der Hauptsitz des Unternehmens nach Bietigheim verlegt. In den folgenden Jahrzehnten wird das Angebot um Bodenbeläge aus Vinyl und aus Nadelvlies erweitert. 1998 wird DLW vom US-Konzern Armstrong übernommen.

US-Eigentümer Armstrong World Industries ist einer der größten Hersteller von Bodenbelägen weltweit. Firmensitz der Gruppe ist Lancaster im US-Bundesstaat Pennsylvania. Das 1860 gegründete Unternehmen erwirtschaftete 2013 einen Umsatz von 2,7 Milliarden Dollar (2,2 Milliarden Euro). In 34 Fabriken verteilt auf acht Staaten beschäftigte die Gruppe zuletzt 8600 Mitarbeiter. Vorstandschef ist seit 2010 Matthew J. Espe.

Linoleum Der britische Chemiker Sir Frederick Walton hat 1860 als erster Linoleum entwickelt. Der Name setzt sich zusammen aus den lateinischen Begriffen linum ‚Lein‘ und oleum ‚Öl‘ und verweist auf das Leinöl, das neben Korkmehl und Jutegewebe der wichtigste Grundstoff für den Bodenbelag ist. Linoleum war schon für die Bauhaus-Architekten ein wichtiger Grundstoff und erlebte in den 80er Jahren eine Renaissance.

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