Bombenentschärfung in Göppingen 2000 Einwohner müssen ihr Wohngebiet verlassen

Von red/dpa/lsw 

Am Sonntag soll eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Göppingen entschräft werden. Dafür müssen rund 2000 Menschen das Wohngebiet rund um Geschäftsstelle des Energieversorgers EVF verlassen.

Von der Evakuierung sind Bewohner des Gebiets rund um die EVF-Geschäftsstelle betroffen. Foto: 7aktuell.de/Christina Zambito
Von der Evakuierung sind Bewohner des Gebiets rund um die EVF-Geschäftsstelle betroffen. Foto: 7aktuell.de/Christina Zambito

Göppingen - Wegen einer möglichen Bombenentschärfung sollen etwa 2000 Einwohner von Göppingen bis zum frühen Sonntagmorgen ihr Wohngebiet verlassen. Betroffen sei die Umgebung der Geschäftsstelle des Energieversorgers EVF in der Großeislinger Straße, sagte Göppingens Sprecher Olaf Hinrichsen am Donnerstag.

Stadt bietet bei Bedarf Hilfe an

Es bestehe eine „hinreichende Wahrscheinlichkeit“, dass auf der dortigen Baustelle eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg liegt, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. „Um diesen Verdacht zu überprüfen und gegebenenfalls die Bombe auch gleich zu entschärfen, müssen - im Interesse der eigenen Sicherheit - alle Menschen den Evakuierungsbereich am 22. April bis spätestens 7 Uhr verlassen.“

Die Stadt biete betroffenen Bewohnern Hilfe an, wenn sie die Gegend nicht allein verlassen können. Dafür wurde eine Telefon-Hotline eingerichtet. Der Bahnbetrieb über Göppingen soll nur dann unterbrochen, wenn sich der Fund einer Bombe bestätigt und eine Entschärfung erforderlich wird. In diesem Fall würden - in einer noch unklaren Zeitspanne - zwischen Göppingen und Eislingen keine Züge verkehren.




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