Was ist, wenn man zum Termin für die Auffrischungsimpfung krank ist? Muss man ihn dann absagen? Wir klären auf.

Digital Desk: Lukas Böhl (lbö)

Für viele Menschen in Deutschland steht im Moment die Booster-Impfung ins Haus. Allerdings ist die Winterzeit auch Erkältungszeit. Es stellt sich also die Frage, ob man auch mit leichter Erkältung zum Impftermin erscheinen kann?

Booster-Impfung mit Erkältung: Geht das?

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) schreibt hierzu, dass die Impfung bei Personen mit akuter, schwerer, fieberhafter Erkrankung verschoben werden sollte. Leichte Erkrankungen ohne Fieber seien in der Regel aber kein Hinderungsgrund für eine Impfung. Denn nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) müsse die Corona-Impfung bei banalen Infekten mit leicht erhöhten Temperaturen von bis zu 38,5 °C nicht abgesagt werden. Allerdings sollte man auch bedenken, dass es nach der Impfung zu Reaktionen des Körpers kommen und das Allgemeinbefinden sich insgesamt verschlechtern kann. Im Zweifelsfall sollte man daher mit einem Arzt sprechen, ob der Impftermin verschoben werden sollte.

Was ist, wenn ich Corona habe?

Wer den Verdacht hegt, sich mit Corona infiziert zu haben, sollte natürlich nicht das Risiko eingehen, andere Menschen anzustecken. In diesem Fall sollte man in Absprache mit dem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt einen Corona-Tests zur Sicherstellung machen und den Impftermin gegebenenfalls verschieben. Eine unbemerkte Corona-Infektion wirkt sich laut Informationen der BZgA aber nicht negativ auf die Booster-Impfung aus.

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