Borussia Dortmund gegen VfB Stuttgart Darum ist Silas Wamangituka der Spieler des Spiels

Silas Wamangituka ist in bestechender Form. Seine Leistung gegen den BVB macht ihn zudem zum Spieler des Spiels. Foto: Maik Hölter/TEAM2sportphoto/Pool

Silas Wamangituka hat gegen Borussia Dortmund seine beeindruckende Form bestätigt. Doch nicht nur deswegen ist er der Spieler des Spiels.

Sport: Philipp Maisel (pma)

Stuttgart - Wenn es beim formstarken VfB Stuttgart aktuell einen Spieler gibt, dem man eine besondere Form attestieren kann, dann ist das Silas Wamangituka. Tor, Vorlage, zwei Tore, zwei Tore und eine Vorlage – die Bilanz des Kongolesen aus den letzten vier Pflichtspielen ist beeindruckend. In elf Ligaspielen steht Wamangituka jetzt bei sieben Treffern und drei Vorlagen. 114 Minuten Einsatzzeit braucht er aktuell für einen Treffer.

 

Aus unserem Plus-Angebot: Gut, besser, VfB!

Das alles macht ihn zum Spitzenreiter in der teaminternen Scorerwertung, Wamangituka war laut den Experten des „Instituts für Spielanalyse“ an elf Treffern seines VfB beteiligt. Im ligaweiten Vergleich bedeuten diese elf Beteiligungen Rang sechs, ligaweit bedeuten die Scorerpunkte Rang fünf hinter Robert Lewandowski, Erling Haaland, Max Kruse und Thomas Müller. Wamangituka hat damit einen großen Anteil daran, dass der VfB aktuell mit 24 Treffer die zweitbeste Offensive der Liga stellt – als Aufsteiger, wohlgemerkt und deutlich hinter den Bayern (35 Tore).

Wamangituka die perfekte Waffe für Stuttgarts Umschaltspiel

Dazu kommt, dass Wamangituka mit seiner Schnelligkeit – mit 35,42 km/h hat er bisher den drittschnellsten Sprint der Saison hingelegt – eine perfekte Waffe für das blitzschnelle Umschaltspiel des VfB Stuttgart darstellt. Die Schwaben hatten gegen Dortmund nur knapp 32 Prozent Ballbesitz und insgesamt nur 22 Minuten die Kontrolle über das Spielgerät, dominierten aber nicht nur Dortmund in Sachen Sprints (269 zu 231), sondern setzen damit die Bestmarke des kompletten Spieltags – der Durchschnitt liegt bei 230,7 Sprints pro Partie und Team.

Zudem sind die Stuttgarter enorm zielstrebig in den Aktionen. Nur drei Teams (Leipzig, Bayern und Dortmund) kommen öfter zu Torschüssen, 163 Mal schossen die Jungs von Trainer Pellegrino Matarazzo aufs Tor. Auch her sticht Wamangituka hervor – im mannschaftsinterne Vergleich sind nur Gonzalo Castro (51)und Orel Mangala (44) an mehr Torschüssen beteiligt als der Flügelspieler (41). Dazu passt, dass keine Mannschaft in der Liga bisher öfter als der VfB Pfosten-, oder Lattentreffer verzeichnete (acht) und nur Leipzig hat mit fünf bisher einen Strafstoß mehr als der VfB erhalten. Die letzten beiden schnappte sich Wamangituka – und verwandelte eiskalt.

Lesen Sie hier: Wie die jungen Wilden Mats Hummels und Co. zerlegen

Dieses Komplettpaket, garniert mit der MeinVfB-Note 1,5 (Nutzernote 1,3, Stand Sonntag, 16.45 Uhr) macht Wamangituka zum Spieler des Spiels gegen Borussia Dortmund.

Unser Datencenter | Noten für die Roten | Das Bundesliga-Livecenter

Übrigens: Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Diese lesen Sie in der Bilderstrecke. Auch Sie können die VfB-Spieler bewerten – in unserem Notentool.

Weitere Themen