InterviewBosch-Chef Denner im Gespräch „Technisch ist der Diesel rehabilitiert“

Denner warnt vor einem zu frühen Ende des Verbrennungsmotors. Foto: factum/Andreas Weise
Denner warnt vor einem zu frühen Ende des Verbrennungsmotors. Foto: factum/Andreas Weise

Volkmar Denner, der Chef des weltgrößten Autozulieferers Bosch, kritisiert eine mögliche Verschärfung der CO2-Grenzwerte für Pkw in Europa scharf. Er befürchtet, dass die Politik das Ende des Verbrenners so schnell besiegelt, dass der Industrie die Zeit davonläuft.

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Stuttgart - Der Stuttgarter Technologiekonzern Bosch erwirtschaftet 60 Prozent seines Umsatzes mit der Automobilindustrie. Entsprechend stark wirkt sich die aktuelle Konjunkturschwäche auf das Unternehmen aus. Dazu kommen politische Vorgaben, die laut Bosch-Chef Volkmar Denner dazu führen könnten, dass es in Autoländern wie Baden-Württemberg zu einem Strukturbruch kommt, der viele Arbeitsplätze kostet. Im Interview sagt Denner, wie er den Konzern durch die mageren Jahre führen will und warum die 13 000 Führungskräfte des Konzerns im kommenden Jahr nicht mit einer Gehaltserhöhung rechnen dürfen.

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