Bücher zur Reihe „Die Hohe Republik“ Lesefutter mit Laserschwert zum „Star Wars“-Tag

Beim Stuttgarter Panini-Verlag sind bisher zwei Bücher unter dem Titel „Die Hohe Republik erschienen. Foto: Panini
Beim Stuttgarter Panini-Verlag sind bisher zwei Bücher unter dem Titel „Die Hohe Republik erschienen. Foto: Panini

„May the Fourth be with you“ heißt es wortspielerisch am vierten Mai, den Fans weltweit als „Star Wars“-Tag feiern. Passend dazu stellen wir zwei Bücher vor, die im Rahmen der neuen Reihe „Die Hohe Republik“ erschienen sind.

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Kreis Böblingen - Mit der neuen Reihe „Die Hohe Republik“ erkunden diverse Autorinnen und Autoren auf Einladung von Lucasfilm, der Produktionsfirma von „Star Wars“-Erfinder George Lucas, eine ganz neue Ära der Sternensaga. Zeitlich sind die Geschichten etwa 200 Jahre vor den Ereignissen in „Episode I“ angesiedelt, also zu einer Zeit, in der die Jedi auf dem Höhepunkt ihrer Macht standen.

Seit Projektstart 2018 sind gut ein Dutzend Bücher und Geschichten erschienen. Der Streaming-Dienst Disney+ hat zudem die Serie „Star Wars: The Acolyte“ angekündigt. Auf dem deutschsprachigen Markt sind bislang drei Bücher unter dem Titel „Star Wars: Die Hohe Republik“ erhältlich. Neben dem bei Blanvalet veröffentlichten „Das Licht der Jedi“ hat der Panini-Verlag bis jetzt zwei Bücher herausgebracht. Der Kinder- und Jugendroman „Die Bewährungsprobe“ richtet sich vor allem an Kinder ab einem Alter von neun bis elf Jahren. Die Geschichte handelt von der 16 Jahre jungen Jedi-Ritterin Vernestra, die gleich bei ihrer ersten richtigen Mission in ein wildes Abenteuer gerät. Autorin Justina Ireland hat bereits mehrere Bücher geschrieben, die im „Star Wars“-Universum angesiedelt sind, darunter die Vorgeschichte zu Episode IX („Der Aufstieg Skywalkers“) und den bisher noch nicht auf Deutsch erschienenen Jugendroman „Lando’s Luck“ über Han Solos Schmuggler- und Glücksspieler-Freund Lando Calrissian.

Charaktere diskutieren, ob Jedi Sex haben dürfen

Claudia Grays Beitrag zum neuen Hohe-Republik-Kanon heißt „In die Dunkelheit“. Auch diese US-Autorin hat bereits eine ganze Reihe von „Star Wars“-Büchern geschrieben – darunter zwei Romane über Prinzessin Leia. Ihr Roman wendet sich an eine etwas ältere Leserschaft – was sich unter anderem auch daran zeigt, dass einige der Charaktere doch tatsächlich die spannende Frage diskutieren, ob Jedi Sex haben dürfen.

Im Zentrum der Handlung steht der junge Jedi-Schüler Reath, der sich mit der verwegenen Crew eines Raumtransporters auf den gefährlichen Weg zum Outer Rim macht. Klingt irgendwie vertraut – und das soll es sicher auch. Aber keine Sorge: Hier wird eine völlig neue und lesenswerte Story erzählt. Der Padawan Reath ist ein besonnener Akademiker, der lieber die historischen Jedi-Archive durchstöbert, als sich auf fernen Planeten in wilde Lichtschwertkämpfe zu stürzen. Seinen hemdsärmeligen und sehr patenten Gegenpart trifft er in der 17-jährigen Co-Pilotin Affie Hollow.

Ein gut 200 Jahre jüngerer Meister Yoda ist auch dabei

Ihre gemeinsame Reise zur entlegenen Starlight-Station wird jäh unterbrochen, als ihr Schiff nach einer galaktischen Katastrophe aus dem Hyperraum geschleudert wird. Die Crew, zu der neben zwei Jedi-Meistern noch der charismatische Pilot Leox und der schweigsame (weil steinartige) Navigator Geode gehören, entdeckt eine verlassene Raumstation. Als die Sternreisenden das geheimnisvolle Gebilde betreten, entdecken sie beunruhigende Hinweise auf einen gefährlichen Feind.

Auch ohne altbekannte Figuren wie Luke Skywalker, Prinzessin Leia oder Han Solo dürften die neuen „Star Wars“-Bücher wohl nicht nur eingefleischten Fans viel Spaß machen – wobei die sich bestimmt freuen, dass ein gewisser grüner Winzling mit eigenwilligem Satzbau hier wieder mit am Start ist.

Claudia Gray: „Star Wars: Die Hohe Republik – In die Dunkelheit“. Roman für junge Erwachsene; Justine Ireland: „Star Wars: Die Hohe Republik – Die Bewährungsprobe“. Kinder- und Jugendroman. Beide Titel sind im Jahr 2021 beim Stuttgarter Panini-Verlag erschienen.




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