Cannstatter Fischerstechen “Furztrocka“ bleibt keiner

Von Ina Schäfer 

Gut 2500 Besucher sind am Sonntag zum Cannstatter Fischerstechen ans Neckarufer gekommen. Der viermalige König des Fischerstechens wurde diesmal ziemlich schnell "bätschnass".

„Bätschnass“ ruft das Publikum, wenn einer ins Wasser fällt. Foto: Christian Hass Stuttgart
„Bätschnass“ ruft das Publikum, wenn einer ins Wasser fällt. Foto: Christian Hass Stuttgart

Stuttgart - „Furztrocka“ schreit das Publikum am Rande des Neckars und meint damit den diesjährigen Sieger des traditionellen 302 Jahre alten Cannstatter Fischerstechens. Verkleidet als Gardemädchen konnte Frank Dräbelhoff den Wettkampf an diesem Sonntagnachmittag für sich entscheiden. Für den viermaligen Fischerstecherkönig Panajotis Delinasakis war es diesmal ziemlich schnell vorbei. Er wurde schon in der ersten Runde „bätschnass“. 16 Kontrahenten sind beim diesjährigen Fischerstechen gegeneinander angetreten. Auf dem Stechkahn stehend, galt es den Gegner ins Wasser zu stoßen – dabei waren die Teilnehmer verkleidet. Etwa als Pfarrer, als Gärtner oder eben als Gardemädchen. Bei sommerlichen Temperaturen waren gut 2500 Besucher zum Neckarabschnitt zwischen Wilhelmsbrücke und Mühlgrün gekommen, wo am Samstag parallel das Cannstatter Fischerfest und am Sonntag eine Hocketse stattfand. Neben dem Fischerstechen sind auch beim Drachenbootrennen mit Politik- und Vereinsprominenz am Samstag und Sonntag Teams gegeneinander angetreten. Als Sieger gingen am Sonntag die Titelverteidiger Freien Wähler hervor.

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