Cannstatter Volksfest Zwei Sonnentage könnten die Bilanz retten

Von red/dpa 

Werden die Besucher- und Umsatzrekorde vergangener Jahre erreicht? Nach mehreren verregneten Festtagen hoffen die Wirte und Schausteller auf dem Cannstatter Wasen nun auf ein sonniges Wochenende – doch nicht alle sind zuversichtlich.

Auch aus Sicht der Stuttgarter Polizei und der Festwirte verlief das Volksfest bis zum Wochenende normal. Foto: dpa/Sebastian Gollnow
Auch aus Sicht der Stuttgarter Polizei und der Festwirte verlief das Volksfest bis zum Wochenende normal. Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Stuttgart - Nach mehreren verregneten Festtagen hoffen die Wirte und Schausteller auf dem Cannstatter Wasen auf ein sonniges Wochenende, um die Besucherzahlen und den Umsatz vergangener Jahre zu erreichen. Vor den abschließenden Tagen zeigten sie sich aber nicht unzufrieden mit der 174. Auflage des Volksfestes im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt.

„Wenn nichts Negatives passiert, werden wir unser Ziel von 3,5 Millionen Besuchern erreichen“, sagte Andreas Kroll von der Veranstaltungsgesellschaft in.Stuttgart am Freitag. Dies wäre dann vergleichbar mit den durchschnittlichen Besuchermassen eines guten Volksfestes in den vergangenen Jahren. Der Wasen sei friedlich gewesen, „genau so, wie es sich alle wünschen“.

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Auch aus Sicht der Stuttgarter Polizei und der Festwirte verlief das Volksfest bis zum Wochenende normal. „Es gibt in den Zelten unterschiedliche Ergebnisse“, sagte Wirte-Sprecher Werner Klauss. „Teils wurden die erhofften Umsätze erreicht, teils weniger.“ Er sei aber zuversichtlich, dass das kommende Wochenende den Wirten in die Karten spiele.

Die Schausteller sprachen dagegen nach den Regentagen der vergangenen drei Wochen von einer „Bilanz im unteren grünen Bereich“. Auch mit zwei weiteren Sonnentagen seien die Zahlen des vergangenen Jahres nicht mehr zu erreichen. „Aber wir machen uns keine Sorgen, es gibt auch gute Jahre“, sagte Mark Roschmann vom Schaustellerverband Südwest. „Wir können ja nicht ständig von einem super Volksfest ins nächste gehen.“

Seit dem 27. September drehen sich auf dem Wasen die Karussells auf dem Festplatz und die Hähnchen im Grill. Bis zum Ende am 13. Oktober werden der Prognose nach rund 400 000 Göckele verkauft sein. Beinahe 150 Fahrgeschäfte rotieren und rasen bis Sonntagabend auf dem Rummel.