Carl Laemmle Produzentenpreis Nico Hofmann erhält mit 40.000 Euro dotierten Preis

Von red/dpa/lsw 

Der Carl Laemmle Produzentenpreis geht im kommenden Jahr an Nico Hofmann, den Geschäftsführer des Filmunternehmens UFA. Hofmann wurde 1959 in Heidelberg geboren und wuchs in Mannheim auf.

Der Carl Laemmle Produzentenpreis geht nächstes Jahr an Nico Hofmann. Foto: dpa/Uwe Anspach
Der Carl Laemmle Produzentenpreis geht nächstes Jahr an Nico Hofmann. Foto: dpa/Uwe Anspach

Berlin/Laupheim - Der mit 40 000 Euro dotierte Carl Laemmle Produzentenpreis geht im kommenden Jahr an den Geschäftsführer des Filmunternehmens UFA, Nico Hofmann. Er wird für sein „herausragendes, bisheriges produzentisches Gesamtschaffen“ geehrt, wie die Produzentenallianz am Montag mitteilte. Der 1959 in Heidelberg geborene und in Mannheim aufgewachsene Hofmann zählt zu den bedeutendsten Film- und Fernsehproduzenten Deutschlands. Die von ihm produzierten Serien „Unsere Mütter, unsere Väter“ und „Deutschland 83“ erhielt den International Emmy Award. Darüber hinaus war Hofmann als Produzent etwa für die Verfilmung von Hape Kerkelings Roman „Ich bin dann mal weg“ verantwortlich, der mehr als zwei Millionen Zuschauer erreichte.

Der Preis ist nach Hollywood-Pionier Carl Laemmle (1867-1939) benannt und soll im März zum vierten Mal in dessen Geburtsstadt Laupheim (Kreis Biberach) verliehen werden. Laemmle wanderte 1884 in die Vereinigten Staaten aus und gründete später die Universal-Studios. 2017 erhielt Roland Emmerich als erster den Preis, der von der Stadt und der Produzentenallianz vergeben wird. Es folgten Regina Ziegler und Stefan Arndt.

„Die Auszeichnung mit dem Carl Laemmle Produzentenpreis berührt mich sehr - nicht nur in stolzer Hochachtung vor seinem Namensgeber, sondern auch in Bewunderung für die Arbeit meiner Kolleginnen und Kollegen, die diesen Preis in der Vergangenheit entgegennehmen durften“, wird Hofmann in der Mitteilung zitiert. Aktuell läuft das von Hofmann produzierte Musical „Ich war noch niemals in New York“ in den Kinos.