71 Menschen waren 2016 bei einem Flugzeugabsturz in Kolumbien verunglückt. Darunter auch 19 Fußballer des brasilianschen Erstligisten Chapecoense. Nun ist klar, wie es zu dem Unglück kommen konnte.

Bogotá - Anderthalb Jahre nach dem verheerenden Flugzeugabsturz, dem fast das gesamte Team des brasilianischen Fußball-Erstligisten Chapecoense zu Opfer gefallen war, hat der offizielle Untersuchungsbericht Treibstoffmangel als Unglücksursache bestätigt.

 

Dies teilte die kolumbianische Luftfahrtbehörde am Freitag mit. „Der Absturz wurde ausgelöst durch den leeren Tank des Flugzeugs als Folge des unsachgemäßen Risiko-Managements der Airline LaMIA“, sagte Untersuchungsleiter Miguel Camacho.

Die Maschine vom Typ Avro RJ85 der bolivianischen Charter-Fluglinie LaMIA war am 26. November 2016 auf dem Weg zum Copa-Sudamericana-Finale gegen Atlético Nacional kurz vor Medellin in Kolumbien abgestürzt. Dabei waren 71 Menschen ums Leben gekommen, darunter 19 Spieler.