Von Corona und strengen Sicherheitsregeln lassen sich die jamaikanischen Bob-Athleten die Laune nicht verderben: Mit Reggae-Beats bringt sich die Mannschaft in Stimmung.

Digital Unit: Jörg Breithut (jbr)

Stuttgart - Die jamaikanischen Athleten sind in Partylaune: Der jamaikanische Bob- und Skeletonverband hat ein Video beim Kurznachrichtendienst Twitter hochgeladen, das die Wintersportler tanzend in den Räumen des olympischen Dorfs zeigt. Zu Reggae-Beats des Songs „Steppa“ von Buju Banton bringen sich die Athleten in Wettkampfstimmung.

Mit Smartphone und tragbarem Lautsprecher verbreiten die Athleten der karibischen Mannschaft gute Laune im Flur. Auch das Outfit passt: Die neongelben Skihosen, die schwarzen Westen und die grünen Shirts leuchten in den jamaikanischen Landesfarben.

Die Szenen erinnern an die US-Sportkomödie „Cool Runnings“ aus dem Jahr 1993. Der Film greift das Olympia-Debüt der jamaikanischen Bobmannschaft bei den Winterspielen im Jahr 1988 auf, die zunächst die Technik der Konkurrenten kopieren, bevor sie ihren eigenen Stil finden. Wie im Twitter-Video bestechen auch die Athleten im Film durch ihre gute Laune vor Wettkämpfen.

Die finanzielle Lage beim jamaikanischen Sportverband ist allerdings sehr schlecht. Die Ausrüstung der Athleten wird bei den Wettkämpfen wohl nicht mithalten können mit dem Material der Konkurrenten. Im November wurde eine Crowdfunding-Aktion unter dem Motto „Coole Schlitten für das heißeste Ding auf dem Eis“ gestartet, allerdings kamen nur 4000 Dollar anstelle der angestrebten 194.000 zusammen.

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