Corona-Impfungen in Stuttgart Wenn Panzerpioniere die Ärmel von Omas hochkrempeln

Zehn Bundeswehr-Soldaten unterstützen ab dem 26. November die Impfstation des Klinikums Stuttgart. Foto: dpa/Marijan Murat
Zehn Bundeswehr-Soldaten unterstützen ab dem 26. November die Impfstation des Klinikums Stuttgart. Foto: dpa/Marijan Murat

Die Bundeswehr unterstützt das Gesundheitspersonal beim Impfen. Die Impfung selbst übernehmen die Soldaten allerdings nicht.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Stuttgart - Die Bundeswehr hilft an immer mehr Orten im Land im Kampf gegen die sich zuspitzende Corona-Krise. In Stuttgart ist die Truppe nun in einer neu eingerichteten Impfstation des Klinikums Stuttgart in der Innenstadt im Einsatz. Zehn Soldaten unterstützen dort ab Freitag bei administrativen Aufgaben, am Montag kommen nochmal zwanzig Mann nach.

2020 waren bis zu 2500 Soldaten im Kampf gegen Corona im Einsatz

Sie nehmen die Daten der Patienten auf, begleiten sie durch die Station, „helfen älteren Personen beim Hochwickeln des Ärmels“, sagte der Sprecher des Landeskommandos Baden-Württemberg, Markus Kirchenbauer, am Donnerstag. Die Impfungen selbst allerdings übernehmen die Soldaten nicht. Die 30 Soldaten kommen vom Artilleriebataillon 295 und von der Panzerpionierkompanie 550 von Stetten am kalten Markt im Kreis Sigmaringen.

Lesen Sie aus unserem Angebot: Bundeswehr soll Klinik unterstützen

Im vergangenen Jahr waren in Baden-Württemberg zu Spitzenzeiten 2500 Soldaten auf Gesundheitsämtern, in Kliniken, Alten- und Pflegeheimen im Kampf gegen die Pandemie im Einsatz.




Unsere Empfehlung für Sie