Corona-Krise in Baden-Württemberg Handel fordert rasche Wiedereröffnung von Geschäften

Von red/dpa/lsw 

Hermann Hutter, Präsident des baden-württembergischen Handelsverbands, appellierte am Donnerstag in Stuttgart an die grün-schwarze Landesregierung, die Läden nach der Schließung infolge von Corona ab 20. April wieder zu öffnen.

Seit Mitte März sind wegen Corona zahlreiche Einzelhandelsunternehmen geschlossen. Foto: dpa/Patrick Pleul
Seit Mitte März sind wegen Corona zahlreiche Einzelhandelsunternehmen geschlossen. Foto: dpa/Patrick Pleul

Stuttgart - Der baden-württembergische Handelsverband fordert eine rasche Öffnung der infolge der Corona-Krise geschlossenen Einzelhandelsgeschäfte. Präsident Hermann Hutter appellierte am Donnerstag in Stuttgart an die grün-schwarze Landesregierung, die Läden ab 20. April wieder zu öffnen, soweit der Verlauf der Pandemie dies zulasse. Die Händler würden sich möglichst bundeseinheitlich geltenden und damit planbaren und verlässlichen Hygieneverordnungen unterwerfen, um Mitarbeiter und Kunden bestmöglich zu schützen. „Ohne diese Perspektive stehen viele Betriebe vor dem Aus.“

Seit Mitte März sind nach Verbandsangaben über die Hälfte aller Einzelhandelsunternehmen geschlossen. Hutter erklärte, die wegen der Corona-Krise ergriffenen Maßnahmen zeigten schon jetzt Wirkung. Auch wenn bereits erste Soforthilfen ausgezahlt worden seien, könnten die entstandenen Schäden für die Händler dadurch nicht im Ansatz ersetzt werden.